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Corinne Desarzens erhält Grand Prix Literatur

Corinne Desarzens, 1952 in Frankreich geboren, ist eine französisch-schweizerische Schriftstellerin und Journalistin. Sie schreibt Romane, Kurzgeschichten und Reiseberichte. Ihre Werke wurden bislang nicht ins Deutsche übersetzt. Desarzens erhielt 2021 bereits den Schweizer Literaturpreis. Desarzens erhalte den Schweizer Grand Prix Literatur «für die einzigartige Tiefe ihres Blicks, ihre umfassende, sehr vergnügliche Neugier und das Funkeln ihres Stils», schreibt die Jury in einer Mitteilung. Der Preis ist mit 40'000 Franken dotiert.
Der diesjährige Spezialpreis Übersetzungen geht an den Christian Viredaz, der im Waadtland lebt. Er übersetzt hauptsächlich aus dem Italienischen ins Französische und sei einer der «wichtigsten Literaturvermittler der letzten Jahre» geworden, begründet die Jury ihre Wahl. Der Preis ist ebenfalls mit 40'000 Franken dotiert.
Die Eidgenössische Jury für Literatur hat ausserdem sieben letztes Jahr erschienene Bücher von Schweizer Schriftstellerinnen und Schriftstellern mit einem Schweizer Literaturpreis ausgezeichnet. Die Preise sind je mit 25'000 Franken dotiert. Ausgezeichnet wurden: Martina Clavadetscher, Die Schrecken der anderen, C.H. Beck; Begoña Feijoo Fariña, Come onde di passaggio, Gabriele Capelli Editore; Asa Hendry, archiv, Chasa Editura Rumantscha; Jonas Lüscher, Verzauberte Vorbestimmung, Carl Hanser Verlag; Sandro Marcacci, Me taire, Éditions d’en-bas; Nora Osagiobare, Daily Soap, Kein & Aber; Antoine Rubin, Calcaires, Éditions La Veilleuse.
Die Preisverleihung findet am Freitag, 15. Mai 2026, im Rahmen der Solothurner Literaturtage in Anwesenheit der Vorsteherin des Eidgenössischen Departements des Innern Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider statt.
Weitere Infos: https://www.schweizerkulturpreise.ch/de/news-literatur-2026-de