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So nutzt ein deutscher Fachmarkt KI im Ladenalltag

Der Fachmarkt bimarkt im deutschen Osnabrück verkauft ein kuratiertes Sortiment an Schulranzen, ergonomische Bürostühlen und hochwertigen Kunstgewerbeprodukten. Dieses Geschäft ist emotional und personalintensiv. Klug eingesetzte KI kann dabei Prozesse im Hintergrund unterstützen und so das Personal entlasten, verrit Geschäftsführerin Carla Gundlach dem deutschen Fachportal wll.news.
Social Media und Produktdarstellung
Ein zentrales Einsatzgebiet von KI ist Social Media, ein wichtiger Frequenzbringer für bimarkt. Die KI wertet Reichweiten aus und analysiert, warum einzelne Inhalte besonders gut funktionieren. Zudem lassen sich dank KI-Anwendungen Produktbilder aus einfachen Handyaufnahmen professionell aufbereiten. «Darauf möchten wir eigentlich schon gar nicht mehr verzichten», sagt Gundlach laut Mitteilung.
Entlastung im Tagesgeschäft
KI hilft bimarkt auch im Tagesgeschäft, etwa beim Formulieren von Reklamationen und bei Recherchen. Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Preisgestaltung, gerade im Bereich Kunstgewerbe, wo es keine klaren Vergleichspreise wie im Bürobedarf gibt. Künftig könnten KI-gestützte Auswertungen helfen, die Preisgestaltung zu automatisieren.
Ganz wichtig: Die KI macht Vorschläge, die Entscheidungshoheit bleibt aber beim Team. Es gehe nicht darum, Menschen zu ersetzen, sondern zu entlasten. «Wir gewinnen Zeit durch KI – und diese Zeit können wir wieder näher beim Kunden sein», sagte Gundlach.
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