Büro / Technik
19. November 2021

Büro oder Home-Office? Was sich Mitarbeiter wünschen – und was ihre Chefs

Wie viele Tage Home-Office sind ideal? Was ist der grösste Vorteil, was das grösste Problem bei der Heimarbeit? Eine Befragung zeigt, wo sich Mitarbeiter und Personalverantwortliche beim Thema einig sind und wo nicht.

"Und wie halten Sie es mit dem Thema Home-Office?" Diese Frage darf heute in keinem Bewerbungsgespräch für einen Bürojob mehr fehlen. Denn viele Menschen haben in den letzten eineinhalb Jahren damit gute Erfahrungen gemacht und möchten die Möglichkeit nicht mehr missen. Aber wieviel Home-Office stellen sich Arbeitnehmer vor – und wie grosszügig sehen die Chefs das Thema? Was sind die grössten Vorteile für Beschäftigte und Unternehmen? Und wo lauert Konfliktpotenzial?

Die Recruitingsoftware-Firma Softgarden hat 3561 Bewerber und 251 Personalverantwortliche zum Thema befragt. Zentrales Ergebnis: Das Home-Office ist auch nach der Pandemie nicht mehr wegzudenken. Von allen befragten Bewerbern wünscht sich nur jeder zehnte, in Zukunft wieder komplett im Büro zu arbeiten. Acht von zehn Befragten bevorzugen dagegen eine Kombination von Heim- und Präsenzarbeit. Ausschliessliches Arbeiten im Home-Office finden nur 8 Prozent erstrebenswert. 

Home-Office - aber wie viel?

Mit dem Wunsch nach flexiblem Arbeiten stossen die Bewerber bei vielen Unternehmen auf offene Ohren. Von den befragten Personalverantwortlichen befürworten sogar überwältigende 99 Prozent einen Mix aus Home-Office und Büro. "Eine Mischung sorgt dafür, dass weiterhin auch informell im Büro kommuniziert und neue Kollegen kennengelernt werden können. Man ist sich persönlich näher, wenn man sich mal live getroffen hat. Im Home-Office kann man dann gut Arbeiten erledigen, die viel Konzentration erfordern", kommentiert beispielhaft ein Teilnehmer von Unternehmensseite seine Antwort.

Aber welches Mischverhältnis stellen sich die Beteiligten konkret vor? Auch hier liegen die Antworten der beiden Seiten erstaunlich nahe beieinander. Die Mehrheit der Bewerber wie auch der Unternehmensvertreter möchte das flexibel handhaben "je nach persönlichem Bedarf oder Bedarf des Unternehmens". Wenn eine konkrete Zahl an Wochentagen genannt wird, ist zwei Tage Home-Office die häufigste Wahl gefolgt von drei Tagen Home-Office. Das gilt wiederum für beide Seiten.

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