Büro / Technik
09. August 2024

Das erwartet die Gen Z von den Arbeitgebern

Die Generation Z macht bis 2025 voraus­sichtlich etwa 27 Prozent der Beleg­schaft aus. Um für die jungen Talente attraktiv zu sein und sie lang­fristig zu binden, müssen Unter­nehmen laut eigenen An­gaben besonders auf Flexi­bilität bei den Arbeits­zeiten, erhöhte Ent­lohnung und finanzielle Stabilität setzen.
Die Gen Z hat ihre eigenen Erwartungen an die Arbeit: Für die Arbeitgeber ist das Chance und Herausforderung. (Symbolbild: Mimi Thian/Unsplash)

Flexibilität bei den Arbeits­zeiten (73 Prozent), erhöhte Ent­lohnung und finanzielle Stabilität (71 Prozent), eine ver­stärkte Konzen­tration auf Zweck und Werte (71 Prozent) sowie bessere Technologie­tools (70 Prozent) sind aus Arbeit­gebersicht die effektivsten Wege, um das Engage­ment und die Pro­duktivität der jüngeren Mitar­beitenden zu fördern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Zusatz­befragung der ManpowerGroup im Rahmen ihres Arbeitsmarkt­barometers für das dritte Quartal 2024, bei der 1050 Arbeit­geber in Deutsch­land befragt wurden.

«Die Gen Z ist eine technik­affine, wert­orientierte und pragmatische Ge­neration, die nach Authentizität, Flexibilität und finanzieller Sicher­heit strebt. Sie ist versiert im Um­gang mit sozialen Medien sowie digitalen Platt­formen und erwartet eine Integration von Technologie in allen Lebens­bereichen. Die Einführung neuer Techno­logien ist damit nicht nur eine Geschäfts­strategie, sondern auch etwas, das Personal­abteilungen berücksichtigen sollten, um Mit­arbeitende von heute motiviert zu halten», wird Iwona Janas, Country Manager der ManpowerGroup Deutschland, in einer Medienmitteilung zitiert.

Die Bedürfnisse und Erwartungs­haltung der Gen Z fordern Arbeit­geber heraus. Wie die Umfrage weiter zeigt, sind für deutsche Arbeit­geber die Er­wartungen an die Work-Life-Balance (33 Prozent), an die Ver­gütung (32 Prozent) und an das berufliche Fort­kommen (31 Prozent) die grössten Heraus­forderungen in Bezug auf jüngere Arbeit­nehmende mit weniger als zehn Jahren Berufs­erfahrung. 30 Prozent der Arbeit­geber gaben an, dass die Erwartungen an Technologie am Arbeits­platz, wie zum Beispiel generative KI, eine Heraus­forderung sind.

Während 26 Prozent der Arbeit­geber Schwierigkeiten haben, die Generation Z zu rekrutieren und zu binden, sehen 27 Prozent der Be­fragten unzureichende Fähig­keiten der jüngeren Mit­arbeitenden als problematisch an. Zudem stellen für 29 Prozent der Arbeit­geber das Engagement und die Motivation der Mit­arbeitenden der nächsten Generation eine anspruchs­volle Aufgabe dar.

Zu den Ergebnissen der Zusatz­befragung und des aktuellen ManpowerGroup Arbeitsmarkt­barometers Q3-2024: Arbeitsmarktbarometer und Zusatzbefragung «Gen Z im Beruf» Q3-2024

pd/mos
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