Büro / Technik
26. Februar 2026

Deutsche Büromöbelindustrie mit deutlichem Minus

Viele Unternehmen halten sich mit Investitionen zurück. Das hat 2025 deutliche Spuren in der deutschen Büromöbelindustrie hinterlassen. Der Industrieverband Büro und Arbeitswelt (IBA) rechnet nicht mit einer schnellen Trendwende, hofft aber auf einen Auftrieb, wenn sich die wirtschaftliche Gesamtlage verbessert.
Viele Kunden haben laut IBA die Neugestaltung ihrer Büros aufgeschoben, es besteht also Nachholbedarf, hofft der Branchenverband. (Bild: IBA)

Nach aktuellen Erhebungen des Industrieverband Büro und Arbeitswelt (IBA) erzielte die Branche im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von rund 2,2 Milliarden Euro und lag damit 8,8 Prozent unter dem Vorjahreswert. Besonders stark betroffen war das Inlandsgeschäft, das um 10,3 Prozent zurückging, während der Auslandsumsatz mit einem Minus von 2,8 Prozent vergleichsweise stabil blieb. Die Exportquote der Branche erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr leicht von 20,5 Prozent auf 21,9 Prozent, wie der IBA mitteilt.

Nicht alle Unternehmen sind gleich betroffen. Besonders robust erwiesen sich laut dem Industrieverband Hersteller, die neben klassischem Büromobiliar auch Lösungen für Bildung, Gesundheitswesen oder projektbezogene Objektmöblierung anbieten und in mehreren Märkten aktiv sind. «Unternehmen, die ihr Geschäftsfeld breiter aufgestellt und frühzeitig auch internationale Märkte sowie ergänzende Services erschlossen haben, konnten die Rückgänge insgesamt besser abfedern», wird Helmut Link, Vorsitzender des IBA, in der Mitteilung zitiert. 

Strukturelle Anpassung statt kurzfristiger Effekte

Die Branche reagierte 2025 mit einer vorsichtigen Anpassung ihrer Kapazitäten. Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl ging um 2,9 Prozent zurück, die geleisteten Arbeitsstunden nahmen um 5,5 Prozent ab. Statt eines flächendeckenden Stellenabbaus setzen viele Unternehmen dabei vor allem auf das Auslaufen befristeter Verträge, natürliche Fluktuation und Zurückhaltung bei Neueinstellungen. 

Vor dem Hintergrund der aktuellen Konjunkturlage rechnet der IBA kurzfristig nicht mit einer schnellen Trendwende. Gleichzeitig sieht der Verband weiterhin erheblichen Anpassungsbedarf in vielen Bürogebäuden. «Unsere Kunden haben die Neugestaltung ihrer Büros in den vergangenen Jahren vielfach nur aufgeschoben», erklärt Link. «Sobald sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aufhellen, wird dieser Nachholbedarf zum zentralen Treiber für die Nachfrage nach hochwertigen und flexiblen Einrichtungslösungen.»

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