Büro / Technik
29. Januar 2021

Studie zur Zukunft der Büroarbeit

Die Gewohnheiten bei der Büroarbeit werden sich ändern. Das Jahr 2020 hat den Umbruch weiter forciert. Doch wo führt der Weg hin? Der Hybrid-Working-Report des Herstellers von Video- und Audiolösungen Poly versucht, diese Frage zu klären.
Bild: you x ventures / unsplash.com

Die Autoren leiten den Report, der auf die Daten zahlreicher Studien und Umfragen zurückgreift, mit der Aussage ein, dass die massenhafte Einführung von Homeoffice und Remote Work gezeigt habe, wie Mitarbeiter mit der gleichen (wenn nicht sogar höheren) Effizienz und Produktivität arbeiten können, während oft eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben erreicht werde. Diese neue Situation führe zwangsläufig zu einem Next Normal der Büroarbeit, welches Unternehmen wie Angestellte gleichermassen beeinflussen werde. Das neue Arbeiten wird aus Sicht der Experten des Poly-Reports „hybrid“ sein, also vermischt und nicht mehr eindeutig einem Bereich zuzuordnen. Davon beeinflusst seien hauptsächlich, wie wir arbeiten, wo wir arbeiten und wie wir kommunizieren.

Arbeit ist kein Ort
Arbeit ist das, was wir tun – und kein starrer Ort –, erklären die Autoren des Reports. Daher spiele es keine Rolle, wo wir uns befinden, solange das Endresultat stimme. Diese Aussage stützt sich auf die Erkenntnis, dass 85 Prozent der Unternehmen glauben, grössere Flexibilität bei der Wahl des Arbeitsortes führe zu höherer Produktivität. Zudem haben 74 Prozent der Unternehmen angegeben, zukünftig Mitarbeiter vermehrt remote arbeiten zu lassen. Der Vorteil: Firmen und ihre Mitarbeiter seien bei freier Wahl des Arbeitsortes keine monolithischen Gebilde mehr, sondern glichen eher Netzwerken, die schneller, flexibler und kompetenter auf die Anforderungen der Kunden eingehen können.

Hybride Working-Spaces
Der klare Gewinner der Corona-Krise ist das Homeoffice bzw. Remote Work. Eine für den Report herangezogene Studie ergab, dass aktuell 91 Prozent der befragten Unternehmen planen, ihren Mitarbeitern Homeoffice zu ermöglichen. Vor der Krise waren es nur 63 Prozent. Ob diese beeindruckende Zahl tatsächlich erreicht wird, muss die Zukunft zeigen. Auch Coworking Spaces erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, erklären die Initiatoren des Hybrid-Working-Reports. 55 Prozent der Mitarbeiter, die remote arbeiten können, wollen in Zukunft nicht nur von zu Hause aus arbeiten, sondern hin und wieder einen Coworking Space benutzen. Darüber hinaus erwarten die Experten einen starken Anstieg des Corporate Coworking mit vielen kleinen Satelliten-Offices an mehreren Standorten.

Hybride Arbeitskultur
Die durch Covid-19 vermehrt ermöglichte Heimarbeit bringt neben Vorteilen aber auch einige Probleme mit sich. Wie kann beispielsweise eine kollaborative Arbeitskultur aufrechterhalten werden, in der die Stimmen, Ideen und Meinungen der Mitarbeiter gehört werden und in der die Identifikation mit dem Unternehmen nicht verloren geht? Denn die Leistung eines Mitarbeiters hänge zu 70 Prozent von dem Verhältnis zu seinen Vorgesetzten ab, egal ob er im Homeoffice oder im Unternehmen arbeitet. Interessant ist in diesem Zusammenhang das Ergebnis einer weiteren herangezogenen Untersuchung: Bei einer Videokonferenz zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter können bis zu 80 Prozent der wichtigen nonverbalen Kommunikation verloren gehen.

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