Handel / Politik
11. März 2025

Bargeld ist in der Deutschschweiz noch immer beliebt

Während das Mobiltelefon in der Westschweiz (17%) und der italienischen Schweiz (23%) immer häufiger als Zahlungsmittel verwendet wird, lassen die Deutschschweizer das Smartphone immer noch links liegen (12%) und bevorzugen Bargeld (26%). In den anderen Sprachregionen wird Bargeld nur für 17% der Einkäufe in Geschäften verwendet.
In der Deutschschweiz zahlen die Menschen noch vergleichsweise selten mit ihrem Smartphone. (Symbolbild: Jonas Leupe /Unsplash)

In 2025 sind physische Kreditkarten (55%) immer noch das meistgenutzte Zahlungsmittel in der Schweiz für Einkäufe in Geschäften, auch wenn ihre Nutzung in den letzten Jahren leicht zurückgegangen ist (59% in 2023). Ganz im Gegensatz zum Mobiltelefon, das sich immer mehr durchsetzt (16% in 2025, gegenüber 14% im letzten Jahr und 8% in 2022) und sich sogar dem Bargeld annähert (20%). Das geht aus einer Umfrage des Vergleichsportals bonus.ch unter mehr als 2000 Kreditkartennutzern hervor.

Demnach ist das mobile Bezahlen in der italienischen Schweiz am beliebtesten, wo fast ein Viertel der Bevölkerung ihr Smartphone bevorzugt, um in Geschäften einzukaufen (gegenüber 20% im letzten Jahr). Im Gegensatz dazu sind die Deutschschweizer (12%) am wenigsten von dieser Zahlungsart angetan und ziehen es vor, Bargeld zu benutzen (26%). In der Westschweiz wächst das Interesse an mobilen Zahlungsarten (17% in 2025 gegenüber 13% im letzten Jahr) und passt sich der Verwendung von Bargeld an (17%).

Die Verwendung von Bargeld variiert stark nach Alter. Die 60-Jährigen und Älteren sind am stärksten daran interessiert (25%), während die Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen am wenigsten Bargeld verwendet (11%).

60% der Schweizer Bevölkerung verwendet ihre Kreditkarte mindestens einmal pro Woche

Während 2014 nur 48% der befragten Personen die Kreditkarte mindestens einmal pro Woche für Zahlungen nutzten, stieg diese Zahl bis 2025 auf 60%. Die Coronavirus-Pandemie, die 2020 auftrat, beeinflusste die Zahlungsgewohnheiten und trug zur verstärkten Nutzung der Kreditkarte bei.

Im Hinblick auf die Sprachregionen sind die italienischsprachigen Schweizer bei weitem diejenigen, die ihre Kreditkarte am häufigsten einsetzen, mit 26% täglichen Nutzer.innen, gegenüber 21% in der Deutschschweiz und nur 17% in der Westschweiz.

Einfachheit und Sicherheit stehen an erster Stelle

Der Komfort der Zahlungen (44%) und der Wunsch, die Bargeldhaltung zu begrenzen (27%) sind die beiden Hauptgründe für die Schweizer Bevölkerung, eine Kreditkarte zu verwenden.

Hier finden Sie die ganze Studie: https://www.bonus.ch/Pdf/2025/Kreditkarten.pdf

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