Handel / Politik
20. Februar 2026

Bargeld verliert an Bedeutung

Am häufigsten wird in der Schweiz weiterhin mobil bezahlt. Gleichzeitig verliert Bargeld im Zahlungsalltag wieder an Bedeutung. Das zeigt der aktuelle «Swiss Payment Monitor» der Universität St.Gallen und der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften.
Fast ein Drittel aller Transaktionen werden in der Schweiz mit mobilen Geräten abgewickelt. (Symbolbild: Naipo/Unsplash)

Wer im Restaurant, im Laden oder im Onlineshop bezahlt, nutzt dafür am häufigsten das Mobiltelefon, das Tablet oder die Smartwatch: Fast ein Drittel aller Transaktionen (31,4 %) werden in der Schweiz mit mobilen Geräten abgewickelt. Auf Platz zwei folgt die Debitkarte (23,8 %). Bargeld kommt nur noch in 23 % der Fälle zum Einsatz, das ist ein Rückgang von -1,4 Prozentpunkten gegenüber dem Frühjahr 2025.

Diese Zahlen stammen aus dem aktuellen Swiss Payment Monitor, den die Universität St. Gallen und die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) am 19. Februar veröffentlicht haben. Für die Studie führten 1173 Personen im Spätherbst 2025 ein detailliertes Zahlungstagebuch. Auffällig ist, dass die Kreditkarte an Gunst gewonnen hat. Sie wird zwar nur bei 17,2 % aller Transaktionen benutzt, konnte aber am deutlichsten gegenüber der letzten Erhebung im Frühjahr 2025 zulegen (+3,4 Prozentpunkte).

Bei Zahlungen vor Ort, also direkt im Laden, sind die Debitkarte (27,1 %), Bargeld (26,5 %) und mobile Geräte (24,8 %) praktisch gleich beliebt. Die Kreditkarte liegt abgeschlagen auf dem 4. Rang (18,7 %), ihr Gebrauch wuchs aber am stärksten (+3,8 Prozentpunkte).

Lieber auf Nummer sicher

Bei teuren Einkäufen bei ausländischen Onlinehändler gehen die meisten Schweizerinnen und Schweizer lieber auf Nummer sicher. Bei einem unbekannten ausländischen Händler wählten die Befragten in einer fiktiven Zahlungssituation über 1000 Euro am häufigsten Rechnung (48,5 Prozent) oder Kreditkarte (31,8 Prozent). Der Grund: Bei beiden Methoden kann man die Zahlung erst nach Erhalt der Ware tätigen oder den Betrag bei Problemen zurückzufordern.

Hier können Sie die Studie downloaden: https://www.swisspaymentmonitor.ch/_files/ugd/8d2a01_420252fa57b545688f03b6bf2307714d.pdf
 

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