Handel / Politik
Symbolbild
10. November 2020

Corona verändert das Zahlungsverhalten nicht dauerhaft

Mundschutz, Abstandsregeln, Zugangsbeschränkungen und andere Hygienevorschriften haben die Gewohnheiten der Konsumenten auch beim Bezahlen verändert, wie die repräsentative Studie „Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Zahlungsverhalten“ des Marktforschungsunternehmens Kantar zeigt.

63 Prozent der Befragten gaben demnach an, dass sie in der Pandemie ein anderes Zahlungsmittel bevorzugen. Wo vor Covid-19 rund 49 Prozent der Verbraucher an der Supermarktkasse primär zum Bargeld griffen, zahlt während der Pandemie jeder Zweite bargeldlos. Kantar fand jedoch heraus, dass dieses Verhalten oft nicht Verbraucherwünschen entspricht: 41 Prozent der Einkäufer zahlen vor allem aufgrund der entsprechenden Aufrufe in den Geschäften bargeldlos, nur die Hälfte fühlt sich unter den Hygienemaßnahmen der Händler sicher und über ein Drittel verzichtet auf Bargeld aus Sorge, sich sonst leichter mit Corona infizieren zu können.

Daher verwundert es nicht, dass viele Befragte nach der Pandemie zu ihren früheren Zahlungsgewohnheiten zurückkehren und 41 Prozent wieder bevorzugt bar bezahlen möchten. Selbst bei den jüngeren Befragten ist dies nicht anders: 69 Prozent der Käuferschicht zwischen 16 und 34 Jahren hat sein Bezahlverhalten zwar derzeit geändert, 37 Prozent dieser Altersgruppe möchte aber nach der Pandemie am ehesten wieder bar bezahlen. Münzen und Scheine dürften demnach über alle Altersgruppen hinweg trotz des Trends zur Karte ein stark gefragtes Zahlungsmittel bleiben, so das Fazit des Anbieters von Bargeldlösungen Glory, der die Studie bei Kantar in Auftrag gegeben hat.

Quelle: www.glory-global.com 

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