Handel / Politik
19. Dezember 2023

Das Budget für Weihnachtsgeschenke sinkt

Die Schweizerinnen und Schweizer sind beim Konsum zurückhaltend, das zeigt sich auch an Weihnachten. Laut einer aktuellen Umfrage planen über 40 Prozent, weniger Geld für Geschenke auszugeben.
Die Konsumlaute hat sich eingetrübt, auch an Weihnachten. (Symbolbild: Mourad Saadi/Unsplash)

Für Spielwarengeschenke planen Schweizerinnen und Schweizer durchschnittlich 411 Schweizer Franken auszugeben, das zeigt eine aktuelle Umfrage der Marktforscherin GfK. Das Budget liegt damit deutlich unter dem Rekordwert von 500 Franken im Vorjahr, wie GfK in einer Mitteilung schreibt. Einen ähnlichen Trend, aber deutlich andere Zahlen hat auch eine Umfrage der Beratungsfirma EY ergeben (haptik.ch berichtete).

GfK begründet die zurückhaltende Konsumlaune mit Sorgen um Inflation, steigenden Gesundheitskosten und der allgemeinen wirtschaftlichen Unsicherheit. «Aufgrund der wirtschaftlichen Lage gehen die Menschen gezielter einkaufen und achten vermehrt auf Aktionen, wie zum Beispiel die Promotionen der Black Week», erklärt Kurt Meister, Markt-Experte bei GfK.

Online-Weihnachtseinkäufe sind weiterhin beliebt

Der Anteil der Konsumenten, die Geschenke für Spielwaren bevorzugt im Internet einkaufen, ist auf Vorjahres-Niveau geblieben. Die Entwicklung des stationären Einkaufens ist im Vergleich zum Vorjahr rückläufig (-8 Prozent). Insgesamt bleibt das Einkaufsverhalten für Spielwaren hybrid: 69 Prozent der Menschen kaufen Online und stationär im Geschäft ein, 22 Prozent nur im Geschäft, 9 Prozent nur online.

Ausblick Konsumentenverhalten für das kommende Jahr

Auch für das kommende Jahr werde die Konsumzurückhaltung anhalten, schreibt GfK. So geben knapp die Hälfte der Schweizer Konsumenten an, im neuen Jahr bewusster konsumieren und weniger ausgeben zu wollen. Mehr als ein Viertel der Konsumenten ziehen deshalb auch in Betracht, im neuen Jahr mehr Second-Hand Produkte kaufen zu wollen als bislang – vor allem Frauen und jüngere Konsumenten.

22 Prozent können sich vorstellen anstelle eines neuen elektronischen Gerätes (z.B. Smartphone, Tablet, PC etc.) ein sogenannt refurbished Produkt zu kaufen, also ein Gerat, das der Hersteller oder Händler generalüberholt, gereinigt und geprüft hat. Das sind 6 Prozent mehr als im Vorjahr. Dies scheint ein wachsender Trend zu sein, so GfK.

Zur Studie

Die repräsentative Online Befragung in der Deutsch- und Westschweiz zum Weihnachtsgeschäft wurde vom 30. November bis 5. Dezember 2023 durchgeführt. 

pd/mos

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