Handel / Politik
21. Februar 2024

Debitkarte bleibt wichtigstes Zahlungsmittel - vor dem Bargeld

Die Debitkarte baut ihren Vorsprung als beliebtestes Zahlungsmittel weiter aus. Mobiles Zahlen wird immer wichtiger und wird inzwischen fast so häufig eingesetzt wie Bargeld.
Bargeld bleibt in der Schweiz als Zahlungsmittel beliebt, hat aber etwas an Popularität eingebüsst. (Symbolbild: Pixabay)

In der Schweiz wird weiterhin am häufigsten mit der Debitkarte (29,3 Prozent) bezahlt. Sie konnte ihre Spitzenposition weiter ausbauen. Bargeld bleibt aber mit einem Viertel der Anzahl Transaktionen auf dem zweiten Platz der Zahlungsmittel – knapp vor Zahlungen mit mobilen Geräten wie Mobiltelefon, Tablet oder Smartwatch (23,3 Prozent). Das geht aus dem zehnten Swiss Payment Monitor der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und der Universität St. Gallen hervor, der am 22. Februar veröffentlicht wurde.

Erstmals seit dem Ausbruch der Coronapandemie im Jahr 2020 ist der Anteil der Bargeldzahlungenin der Schweiz wieder deutlich zurückgegangen (-3,2 Prozentpunkte).

Bei Zahlungen vor Ort hatte die Debitkarte die Nase vorn, sowohl beim Umsatz mit einem Anteil von 41,2 Prozent (+3,5 Prozentpunkte) als auch bei der Anzahl Transaktionen mit 37 Prozent (+2,1 Prozentpunkte). Die Kreditkarte folgt im sogenannten Präsenzgeschäft mit einem Umsatzanteil von 29,1 Prozent (-3,2 Prozentpunkte) auf Platz zwei und auf Platz drei gemessen an der Anzahl Transaktionen mit 21,6 Prozent (-0,4 Prozentpunkte). Dabei werden Zahlungen mit E-Wallets wie Apple Pay, Samsung Pay oder Google Pay, bei denen eine Debit- oder Kreditkarte hinterlegt ist, mitgezählt. ​

Mit einem Anteil von 29,2 Prozent (-2,9 Prozentpunkte) wird vor Ort weiterhin am zweithäufigsten mit Bargeld bezahlt. Mit dem Bankkonto verknüpfte Twint-Zahlungen –  also mit mobilem Bezahlen im eigentlichen Sinn – legen im Präsenzgeschäft nach dem starken Wachstum zwischen November 2022 und Mai 2023 nur noch leicht zu auf einen Anteil von 7,2 Prozent (+0,3 Prozentpunkte).

Für die Untersuchung wurden im Oktober und November 2023 rund 1700 Personen repräsentativ für die ganze Schweiz befragt.

Die ganze Studie können Sie hier runterladen.

pd/mos
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