Handel / Politik
02. März 2026

Europäische Kartonindustrie reduziert C02-Fussabdruck

Die europäische Kartonverpackungsindustrie hat seit 2021 ihre fossilen CO₂-Emissionen um 8 Prozent reduziert. Das gibt Pro Carton, die europäische Vereinigung der Hersteller von Karton und Faltschachteln, bekannt.
Die Produktion von Karton ist in den letzten Jahren klimafreundlicher geworden. (Symbolbild: Luke Heibert/Unsplash)

Pro Carton beruft sich dabei auf eine Studie, die durch Research Institutes of Sweden (RISE) durchgeführt und vom Heidelberger Institut für Energie- und Umweltforschung (ifeu) verifiziert wurde. Demnach sank der jährliche fossile C02-Fussabdruck von 929 C02e auf 854 kg C02e pro Tonne. Erreicht wurde dies laut Pro Carton durch den Einsatz umweltfreundlicherer Energieträger. So haben die untersuchten europäischen Kartonwerke den Anteil fossiler Energieträger in ihrem Energiemix von 46 auf 39 Prozent gesenkt. Gleichzeitig setzt die Branche zunehmend auf «grünen» Strom. Der Anteil CO₂-armer Elektrizität in den Werken hat sich nahezu verdreifacht – von 23 % auf 66 %. 

Der Bericht hebt zudem die Vorteile faserbasierter Verpackungen in der Kreislaufwirtschaft hervor. Da die primären Rohstoffe des Kartons aus nachhaltig bewirtschafteten europäischen Wäldern stammten, fungiere er als physischer Speicher für atmosphärisches CO₂. Die Daten zeigten, dass der während des Waldwachstums gebundene Kohlenstoff die bei der Produktion entstehenden fossilen Emissionen deutlich übersteige, schreibt Pro Carton.

Zudem sei die Produktion sehr ressourceneffizient, hinzu komme eine europäische Recyclingquote von 87 %. Das stelle sicher, dass Karton weiterhin ein führendes Beispiel für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft darstelle, schreibt Pro Carton.

Den ganzen Bericht finden Sie hier: https://www.procarton.com/pro-carton-releases-their-carbon-footprint-study-2025/

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