Handel / Politik
05. Februar 2025

Die Mehrheit der jungen Schweizerinnen und Schweizer shoppt bei China-Online-Shops

Asiatische Online-Marktplätze werden in der Schweiz immer beliebter. Und beim Bezahlen zücken immer mehr das Handy statt das Portmonnaie. Das sind zwei Erkenntnisse aus einer repräsentativen Umfrage der Kreditkartenanbieterin Visa.
Schon mehr als jeder Dritte zahlt in der Schweiz kontaktlos per Smartphone oder Smartwatch. (Symbolbild: Nathan Dumlao/Unsplash)

Asiatische Online-Marktplätze werden in der Schweiz häufig genutzt: Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Kreditkartennbieter Visa haben 62 Prozent der Befragten bereits einmal bei Temu, Shein und Co eingekauft. Bei der Gen Z sind es sogar drei von vier Befragten.

Als Inspirationsquelle für Online-Einkäufe werden soziale Medien immer wichriger. 41 Prozent der Schweizer:innen wurden dort auf Produkte aufmerksam, die sie später kauften. Bei der onlineaffinen Gen Z sind es sogar 70 Prozent.

Digitales Zahlen auf dem Vormarsch

Zudem gewinnt das digitale Zahlen in der Schweiz weiter an Bedeutung. Die meisten Schweizer (57 %) greifen lieber zum Natel als zum Portemonnaie – bei der Gen Z sind es sogar 79 %. Schon mehr als jeder Dritte zahlt kontaktlos per Smartphone oder Smartwatch – bei den unter 36-Jährigen ist es sogar die Mehrheit (55 %). Damit ist die Schweiz Spitzenreiter im DACH-Raum, wie die Visa mitteilt.

Die mobile Zahlung ist mittlerweile für jeden Vierten das bevorzugte Zahlungsmittel und hat das Bargeld eingeholt. Beliebter ist nur noch die physische Debitkarte (31 %). Insgesamt bevorzugen rund drei Viertel bargeldlose Zahlungsmittel und ebenso viele haben ihre Zahlungsdaten inzwischen digital gespeichert, vorrangig in Zahlungsapps.

Auch beim Geldtransfer unter Freunden und Familie setzt sich das Digitale durch: Mehr als die Hälfte (53 %) nutzt regelmässig sogenannte Peer-to-Peer-Zahlungen per App, in der Schweiz ist Twint sehr beliebt.

Über die Studie

Für den sogenannten Visa Payment Monitor hat das Marktforschungsinstitut Forsa im Oktober 2024 mit einer repräsentativen Online-Befragung 1008 Personen ab 18 Jahren in der Schweiz befragt, darunter 557 18- bis 35-Jährige.

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