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Die Stimmung in der Schweizer Industrie verbessert sich

Konkret stieg der Einkaufsmanagerindex (PMI) für die Industrie im Oktober um 1,4 Punkte auf 56,7 Punkte. Er lag damit bereits acht Monate in Folge über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Das deute auf eine anhaltende Expansion im verarbeitenden Gewerbe in der Schweiz hin, schreibt die Grossbank UBS in einer Mitteilung. Sie erhebt den PMI gemeinsam mit dem Einkaufsfachverband Procure.ch.
Der Anstieg ist gemäss dem Index auf die Komponenten Produktion, Lieferfristen, Auftragsbestände und Lagerbestand der Einkäufe zurückzuführen. Die Beschäftigungskomponente gab leicht nach. Die Erholung der Produktion schlage somit noch nicht auf die Beschäftigung durch, heisst es in der Mitteilung.
Preisdruck im Dienstleistungsbereich
Der Dienstleistungs-PMI stieg im Oktober geringfügig von 59,8 auf 59,9 Punkte an. Damit signalisiert er gemäss Mitteilung weiterhin «solides Wachstum im Dienstleistungssektor.» Die Komponenten Geschäftstätigkeit, Neuaufträge und Auftragsbestand notierten im Oktober weiterhin um die 60-Marke herum, ein Hinweis was auf eine robuste Situation im Dienstleistungssektor.
Die Beschäftigungskomponente verbesserte sich im Oktober weiter und stieg von 52,5 auf 54,7 Punkte. Deutlich zurückgegangen sind dagegen die beiden Preiskomponenten: Die Einkaufspreise sanken auf 70,3 und die Verkaufspreise auf 60,5. Beide Werte liegen jedoch weiterhin klar über 50 Punkten und deuten auf anhaltenden Preisdruck im Dienstleistungsbereich hin, wie es in der Mitteilung weiter heisst.