Handel / Politik
19. Januar 2022

Europäische Papierindustrie unterstützt «Green Deal»

Der Verband der Europäischen Papierindustrie (CEPI) bekräftigt seine Unterstützung für den Weg der EU hin zu einer klimaneutralen, ressourceneffizienten und kreislauforientierten Wirtschaft.
Symbolbild (zvg)

„Produkte aus natürlichen Fasern können vollständig kreislauffähig sein und spielen eine zentrale Rolle in einer Kreislaufwirtschaft. Sie bieten echte Alternativen zu fossilen Materialien, stammen aus erneuerbaren Quellen und sind recycelbar“, betont der Verband in seiner aktuellen „Sustainable Products Plegde“ („Verpflichtung zu nachhaltigen Produkten“). „Wir wollen ein Teil der Lösung sein und zeigen, dass unser Sektor bereit ist, langfristige Investitionen zu tätigen, um eine echte Kreislaufwirtschaft zu gewährleisten“, heisst es in der Erklärung.

Neben dem Ziel einer vollständigen Kreislaufwirtschaft für papierbasierte Produkte und Verpackungen, wollen sich die Papier- und Verpackungshersteller auf die Entwicklung von Alternativen zum Ersatz fossiler Materialien konzentrieren. Nicht zuletzt soll die verantwortungsvolle Beschaffung für papierbasierte Produkte und Verpackungen gewährleistet werden. Unter anderem hat CEPI bekräftigt, die Quote von Recyclingpapier in der Herstellung weiter zu erhöhen, bis 2030 soll sie auf 76 Prozent zu steigern (2019 = 72 Prozent). Dazu soll unter anderem die Zusammenarbeit in europäischen Projekten wie EPRC und 4evergreen beitragen, bei denen man an verbessertem Produktdesign, an der separaten Trennung und dem Sortieren sowie an technischen Innovationen arbeitet.

Zugleich fordert der Verband mehr gesetzgeberische Unterstützung auf diesem Weg zur Kreislaufwirtschaft: „Erneuerbare Materialien, wenn sie aus gesunden und wachsenden Wäldern stammen, bieten enorme ökologische, wirtschaftliche und soziale Vorteile.“ Vom EU Green Deal erwarte man eine regulatorische Unterstützung für faserbasierte Lösungen und die nachhaltige Nutzung von erneuerbaren Materialien in allen Politikbereichen.

Die komplette Selbstverpflichtung findet sich auf der Internetseite von CEPI (in Englisch).

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