Handel / Politik
01. Mai 2024

Food wächst, Non-Food schrumpft - mit Ausnahmen

Der Schweizer Detailhandel liegt per Ende März 2024 mit 1.7 Prozent im Plus gegenüber dem Vorjahresquartal. Food-/Nearfood erzielt ein Wachstum von 4.2 Prozent. Nonfood hingegen entwickelt sich rückläufig mit einem Minus von 2.6 Prozent. Das zeigt der GfK Markt Monitor.
Der Gfk-Marktmonitor für den Schweizer Detailhandel im ersten Quartal 2024. (Grafik: zVg)

Der Schweizer Detailhandel wird auch im 1. Quartal 2024 von zurückhaltendem Einkaufsverhalten und unterdurchschnittlicher Konsumentenstimmung beeinflusst. So liegen per Ende März 2024 die meisten Nonfood Märkte unter dem Ergebnis des Vorjahresquartals, schreibt das Marktforschungsinstitut GfK in einer Mitteilung.

Laut dem Marktmonitor Detailhandel von GfK gibt es auch Nonfood-Märkte, die sich positiv entwickeln: DIY liegt per Ende März 2024 an der Spitze in Bezug auf kumuliertes Wachstum. Grund dafür ist einerseits die tiefen^ Vorjahresvorlage, andererseits liessen die milden Wetterverhältnisse die Gartensaison bereits im ersten Quartal starten und alle Artikel rund um das Gärtnern wurden vermehrt nachgefragt.

Freizeit entwickelt sich ebenfalls positiv: Das Teilsegment Reisen liegt im ersten Quartal 2024 wiederum über dem Vorjahresergebnis. Auch Sport liegt über Vorjahr; dies vor allem bei Sporternährung, E-Bikes und Warengruppen rund um den Radsport. Aber auch Laufbänder, Hanteln, Home Trainer und Rudergeräte liegen im Trend. Auch die Spielwaren liegen per Ende März 2024 leicht über dem Vorjahresquartal, wobei dieses Business immer auch stark ausverkaufsabhängig ist, wie GfK betont.

Marktsättigung bei der Heimelektronik

Heimelektronik liegt verglichen mit dem Vorjahr im Minus. Nach der hohen Nachfrage nach technischen Konsumgütern in den letzten drei Jahren macht sich laut GfK nun eine Marktsättigung bemerkbar. Vereinzelte Warengruppen wie Haarstyling-Geräte, elektrische Zahnbürsten, Fritteusen sowie auch Digitalkameras wurden trotzdem stärker nachgefragt als im Vorjahr und liegen per Ende März im Plus.

Auch bei Fashion zeigt sich ein Rückgang und die hohen Vorjahresvorlagen sowie das Niveau 2019 werden bei Weitem nicht erreicht. Grössere Einbussen sind insbesondere bei wärmerer Bekleidung wie Jacken, Mäntel, Pullover und Hosen zu beobachten. Haushalt/Wohnen verläuft per Ende März 2024 ebenfalls in den meisten Bereichen rückläufig. 

Das Online-Shopping bleibt konstant im Trend und erreicht per Ende März 2024 kumuliert ein Wachstum von rund 2 Prozent. 

pd/mos
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