Handel / Politik
17. April 2026

Im Kanton Zug ist die Kaufkraft am grössten

Punkto Kaufkraft liegen die Schweizer auch im Jahr 2026 im deutschsprachigen Raum auf Platz eins. Zwischen den Kantonen sind die Unterschiede aber gross: Im Kanton Zug ist die Kaufkraft mehr als doppelt so hoch wie beim Schlusslicht Jura.
Die Kaufkraftunterschiede in der Schweiz sind regional sehr gross. (Grafik: NIQ Geomarketing)

Mit einer durchschnittlichen Pro‑Kopf‑Kaufkraft von 54'730 Euro steht den Schweizerinnen und Schweizern deutlich mehr Geld für Konsum und Sparen zur Verfügung als den Österreichern mit 31'454 Euro und den Deutschen mit 31'193 Euro. Das zeigen die aktuellen Kaufkraftstudien 2026 von NIQ Geomarketing.

Innerhalb der DACH‑Region weist jedoch Deutschland das stärkste Kaufkraftwachstum auf. Gegenüber dem revidierten Vorjahreswert steigt das verfügbare Nettoeinkommen der Schweizer und Österreicher 2026 nominal um 2,5 Prozent, während Deutschland mit 5,0 Prozent eine rund doppelt so hohe Zuwachsrate verzeichnet. Die grösste absolute Kaufkraftsumme entfällt auf Deutschland mit 2607 Milliarden Euro, gefolgt von der Schweiz mit 495,4 Milliarden Euro (ohne Liechtenstein) und Österreich mit 290,0 Milliarden Euro.

Lediglich acht Kantone mit überdurchschnittlicher Kaufkraft

Eine detaillierte regionale Analyse der Kaufkraft zeigt, in welchen Teilen der Schweiz besonders hohe Nettoeinkommen erzielt werden. Von den 26 Kantonen weisen lediglich acht eine überdurchschnittliche Kaufkraft auf, während 18 Kantone unter dem Landesdurchschnitt liegen. Spitzenreiter bleibt wie in den Vorjahren der Kanton Zug, dessen Einwohner mit einer Pro‑Kopf‑Kaufkraft von 94'405 Euro mehr als 72 Prozent über dem Schweizer Durchschnitt liegen. Es folgen Schwyz mit 81'236 Euro sowie Nidwalden mit 68'791 Euro pro Kopf auf den Rängen zwei und drei.

Am unteren Ende des Rankings liegt 2026 erneut der Kanton Jura. Mit einer Pro‑Kopf‑Kaufkraft von 46'820 Euro befindet er sich damit mehr als 14 Prozent unter dem Schweizer Durchschnitt.

Die Kaufkraft misst das nominal verfügbare Nettoeinkommen der Bevölkerung inklusive staatlicher Leistungen wie Arbeitslosengeld, Kindergeld oder Renten und steht für Konsumausgaben, Wohnen, Freizeit oder Sparen zur Verfügung. Ob der nominale Kaufkraftzuwachs 2026 tatsächlich zu einem realen Plus führt, hänge allerdings massgeblich von der Entwicklung der Verbraucherpreise ab, schreibt NIQ.

 

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