Handel / Politik
06. Januar 2025

Jugendliche achten beim Online-Shopping zunehmend auf Nachhaltigkeit

Nach­hal­tig­keit spielt für Ju­gend­li­che beim On­line-Shop­ping ei­ne im­mer grö­sse­re Rol­le. Be­son­ders aus­ge­prägt ist dies beim Kauf von Klei­dung und Schu­hen, wie eine neue Studie aus Deutschland zeigt.
Bei Mode achten die jugendlichen Onlinekäufer besonders auf Nachhaltigkeit. (Symbolbild: Pixabay)

Bei Kleidern und Schuhen ach­ten 72 Pro­zent der 16- bis 18-Jäh­ri­gen in Deutsch­land im­mer oder ge­le­gent­lich auf Kri­te­ri­en wie ei­ne um­welt­freund­li­che Pro­duk­ti­on, kli­ma­neu­tra­len Ver­sand oder mög­lichst we­nig Plas­tik. Im Vor­jahr wa­ren es noch fünf Pro­zent­punk­te we­ni­ger. Dies sind Er­geb­nis­se der re­prä­sen­ta­ti­ven Ju­gend-Di­gi­tal­stu­die 2024 der Postbank.

Auch bei an­de­ren Pro­duk­ten steigt das Be­wusst­sein der Ju­gend­li­chen für Nach­hal­tig­keit. 66 Pro­zent ach­ten beim On­line-Kauf von Kör­per­pfle­ge- und Kos­me­tik­ar­ti­keln zu­min­dest manch­mal auf Nach­hal­tig­keit (2023: 58 Pro­zent), 61 Pro­zent bei mo­di­schen Ac­ces­soires wie Ta­schen (2023: 52 Pro­zent) und 55 Pro­zent bei Un­ter­hal­tungs­elek­tro­nik (2023: 45 Pro­zent). 64 Pro­zent der Jun­gen be­rück­sich­ti­gen beim Kauf von Spiel­kon­so­le, Smart­pho­ne & Co. die öko­lo­gi­schen Fol­gen, bei Mäd­chen sind es 46 Pro­zent.

«Die Stu­die zeigt ein­drück­lich, dass Nach­hal­tig­keit beim Kauf im In­ter­net für jun­ge Men­schen kein Lip­pen­be­kennt­nis is­t», wird Tho­mas Brosch, Lei­ter Di­gi­tal­ver­trieb bei der Post­bank, in einer Mitteilung zitiert. «Im­mer mehr Ju­gend­li­che be­haup­ten nicht nur, dass sie beim Shop­ping Ver­ant­wor­tung über­neh­men wol­len, sie sind of­fen­bar auch be­reit, mehr Geld für nach­hal­ti­ge Pro­duk­te aus­zu­ge­ben.»

Mäd­chen fällt Ver­zicht leich­ter als Jun­gen

Das ge­stie­ge­ne Be­wusst­sein für Nach­hal­tig­keit führt auch zu neu­en Ein­kaufs­ge­wohn­hei­ten. 79 Pro­zent der Ju­gend­li­chen ha­ben in den ver­gan­ge­nen sechs Mo­na­ten ihr Ver­hal­ten beim Shop­ping ge­än­dert, um Um­welt und Kli­ma zu schüt­zen. Am häu­figs­ten ist der Ver­zicht auf den Kauf ei­nes neu­en Pro­dukts, wenn das al­te noch gut funk­tio­niert. 26 Pro­zent der Be­frag­ten ha­ben vor Kur­zem da­mit be­gon­nen, sich des­halb beim Shop­ping stär­ker zu­rück­zu­hal­ten. Wei­te­re 25 Pro­zent be­stel­len Pro­duk­te nur noch, wenn sie ziem­lich si­cher sind, sie nicht zu­rück­schi­cken zu müs­sen. Und 24 Pro­zent set­zen ver­mehrt auf Sam­mel­be­stel­lun­gen. 

Im Ge­schlech­ter­ver­gleich sind es vor al­lem die Mäd­chen, die Ver­zicht üben. 28 Pro­zent hal­ten sich mit Neu­an­schaf­fun­gen zu­rück, wenn das al­te Pro­dukt noch gu­te Diens­te leis­tet. Bei den Jun­gen sind es 24 Pro­zent. Die­se ent­schei­den sich wie­der­um eher für das nach­hal­ti­ge­re Pro­dukt, wenn sie die Wahl zwi­schen zwei gleich­wer­ti­gen Al­ter­na­ti­ven ha­ben: 25 Pro­zent der Jun­gen tun dies, ge­gen­über 19 Pro­zent der Mäd­chen. 

Pressedienst
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