Handel / Politik
Bild: iStock.com/Milan Markovic
05. Juni 2019

Plastiksackverbrauch um 86% gesenkt

Die freiwillige Initiative der Detailhandelsbranche bewährt sich: Einweg-Plastiksäcke sind immer weniger gefragt. Auch 2018 sank der Verbrauch gegenüber dem Vorjahr – um 14 Prozent. Im Vergleich zu 2016 kamen im vergangenen Jahr beim Einkauf über 361 Millionen Plastiksäcke weniger zum Einsatz.

Der Verbrauch von Einweg-Plastiksäcken geht kontinuierlich zurück. Waren im Jahr 2016 an den Kassen der Detailhändler noch 417'781'000 Einweg-Plastiksäckchen abgegeben worden, sank diese Zahl 2017 um gut 84 Prozent auf 66'112'000. 2018 ist der Verbrauch dieser Plastiksäcke um weitere 14 Prozent auf 56'569'000 zurückgegangen. Vergleicht man die Zahlen von 2016 mit jenen von 2018, lässt sich eine bemerkenswerte Tendenz feststellen: Die Abnahme beträgt über 86 Prozent oder 361'212'000 Plastiksäcke – das entspricht dreimal dem Erdumfang, reihte man die Säckchen der Länge nach aneinander.

Das ursprüngliche Reduktionsziel wurde damit bereits erheblich übertroffen. Der Verbrauch von Einweg-Plastiksäcken an Kassen, an denen hauptsächlich Lebensmittel verkauft werden, soll bis 2025 um rund 70 bis 80 Prozent verringert werden. Im Oktober 2016 hatten die Swiss Retail Federation und die IG Detailhandel Schweiz eine entsprechende «Branchenvereinbarung zur Verringerung des Verbrauchs von Einweg-Plastiksäcken» abgeschlossen, um anstelle eines Verbots einen pragmatischen und kundenfreundlichen Weg zur Verringerung der Plastikabfälle zu finden. Die Vereinbarung sieht vor, dass seit Anfang 2018 keine kostenlosen Einweg-Plastiksäcke mehr an Kassen abgegeben werden. Mittlerweile haben sich über 30 Unternehmen aus dem Lebensmitteldetailhandel der Vereinbarung angeschlossen. Die erfreulichen Zahlen zeigen, dass der Verzicht auf eine unverhältnismässige Regulierung des Bundes richtig war und freiwillige Initiativen der Branche zielführender sein können.

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