Handel / Politik
03. Januar 2025

PMI: Keine Erholung zum Jahresende

Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für die Industrie blieb im ganzen letzten Jahr unter der Wachstumsschwelle. Deutlich positiver sieht der Dienstleistungs-PMI aus. Vier von zehn Unternehmen rechnen mit einer Zunahme von Handelshemmnissen in diesem Jahr.
Der Industrie-PMI blieb auch im Dezember unter der Wachstumsschwelle. (Bild: zVg)

Der Purchasing Managers’ Index (PMI) für die Industrie stagnierte im Dezember bei 48,4 Punkten (November: 48,5 Punkte) unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Mit dem Dezember-PMI geht für die Schweizer Industrie ein schwieriges Jahr zu Ende, in dem, wie bereits 2023, kein Wert über der 50-Punkte-Marke lag. Das teilte die UBS am 3. Januar mit. Die Bank gibt den Einkaufsmanagerindex zusammen mit dem Einkaufs- und Supply-Management-Verband Procure heraus.

Der PMI für den Dienstleistungssektor notierte im Dezember bei 53,2 Punkten, eine Verbesserung von 1,4 Punkten im Vergleich zum November. Der Dienstleistungs-PMI weist nun zum dritten Mal in Folge auf eine Ausweitung der Aktivität im Dienstleistungssektor hin. Der Wert über 50 Punkte schliesst ein Jahr, in dem vier Werte unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten acht Werten gegenüberstehen, die darüber lagen.

Protektionismus dürfte zunehmen

Für den PMI befragte die UBS Unternehmen zu ihrer Erfahrung mit Protektionismus. Die Dezemberumfrage hat gezeigt, dass in der Industrie nur eine kleine Anzahl von Unternehmen im Aussenhandel von Protektionismus betroffen war. Lediglich eines von zehn Unternehmen gab an, in den letzten zwölf Monaten im Aussenhandel durch protektionistische Massnahmen beeinträchtigt gewesen zu sein. Dennoch blicken viele Industrieunternehmen mit Sorge in die Zukunft: Vier von zehn erwarten eine Zunahme von Handelshemmnissen in diesem Jahr.

Im Dienstleistungssektor ist die Lage ähnlich. Auch hier gab eine grosse Mehrheit der Unternehmen an, im vergangenen Jahr nicht von Protektionismus betroffen gewesen zu sein. Dennoch rechnen knapp 30 Prozent der Dienstleistungsunternehmen mit einer Zunahme von protektionistischen Massnahmen, die sie im Aussenhandel über die
nächsten zwölf Monate betreffen werden.

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