Handel / Politik
03. März 2026

PMI Schweiz: Industrie tritt auf der Stelle

Der Einkaufsmanagerindex (PMI) der Schweizer Industrie bleibt auch im Februar unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Der Dienstleistungs-PMI hingegen kann leicht zulegen.
Der PMI der Schweizer Industrie will und will nicht in den Wachstumsbereich kommen. (Grafik: UBS/procure.ch)

Der Einkaufsmanagerindex (PMI) ging im Februar um 1,4 Punkte auf 47,4 zurück und bleibt damit den 38. Monat in Folge unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Das geht aus dem aktuellen PMI hervor, den die Grossbank UBS zusammen mit dem Fachverband für Einkauf und Supply Management procure.ch monatlich erhebt. 

Die Produktionskomponente fiel im Februar um 3,8 Punkte auf 47,0 und deutet im Gegensatz zum Januar nicht mehr auf eine Ausweitung der Produktion hin. Die Komponente des Auftragsbestands notierte mit 46,9 Punkten im Februar zum 16. Mal in Folge unterhalb der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Trotz eines Anstiegs von 1,6 Punkten auf
48,6 weist die Beschäftigungskomponente auf eine anhaltend angespannte Beschäftigungssituation in der Industrie hin, wie die UBS schreibt.

Schere zwischen Einkaufs- und Verkaufspreise geht weiter auf

Der PMI für den Dienstleistungssektor notierte im Februar bei 54,2 Punkten, 0,4 Punkte höher als im Vormonat. Damit liegt der Indikator den dritten Monat in Folge über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Zulegen konnten die Geschäftstätigkeitskomponente (+3,5 Punkte auf 60,8) und die Beschäftigungskomponente (+4 Punkte auf 49,6). Rückschläge gab es bei den Neuaufträgen und beim Auftragsbestand, beide liegen aber weiterhin über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. 

Die Komponenten der Ein- und Verkaufspreise gingen im Februar deutlich zurück, und zwar um 4,6 auf 55,5 beziehungsweise um 5,5 auf 49,5 Punkte. Damit dürfte sich die Schere
zwischen Einkaufs- und Verkaufspreisen weiter geöffnet haben.

Quelle: procure.ch / UBS
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