Handel / Politik
02. April 2024

PMI Schweiz: Rückschlag bei Dienstleistungen

Der procure.ch Purchasing Managers’ Index (PMI) ist im März von 44,0 auf 45,2 Punkte geklettert. Dies ist zwar der höchste Stand seit April 2023, trotzdem verharrt der PMI damit immer noch unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten und weist weiterhin auf eine Schrumpfung des Industriesektors hin.

Der procure.ch Purchasing Managers’ Index (PMI) liegt im März bei 45,2 Punkten und hat sich damit im Vergleich zum Vormonat um 1,2 Punkte verbessert. Trotzdem verbleibt der Indikator unter der Wachstumsschwelle von 50 Zählern und deutet auf eine Rezession im Industriesektor hin.

Die Subkomponenten haben sich im März erfreulich entwickelt. Sowohl der Index für die Produktion als auch für den Auftragsbestand haben sich deutlich verbessert und massgeblich zum Anstieg des Gesamtindex beigetragen.

Von der Aufhellung in der Produktion dürfte auch die Beschäftigung profitiert haben. Mit 48,5 Punkten zeigt die Komponente immer noch eine Beschäftigungsabnahme an. Gegenüber Februar, als der Index auf 45,8 gefallen war, hat sich der Rückgang aber verlangsamt.

Im Januar war bei der Subkomponente Lieferfristen ein deutlicher Anstieg zu beobachten. Die Huthi-Rebellen im Jemen hatten die Schifffahrt im Roten Meer und damit den wichtigsten Transportweg für Güter zwischen Europa und Asien bedroht. Das hat zu höheren Frachtkosten und Verzögerungen geführt. Im März notiert nun diese Komponente tiefer und auch die Komponente Einkaufspreise ist deutlich zurückgegangen. Die Situation im Nahen Osten hat sich kaum beruhigt, aber der Einfluss auf die Schweizer Industrie bleibt bislang begrenzt.

Die Lieferfristen gehen positiv in den PMI ein. Hohe Lieferfristen sind für gewöhnlich ein Zeichen einer hohen Industrieaktivität. Gleichzeitig ist ein Rückgang dieser Subkomponente ein Zeichen für eine Verlangsamung der Industrie. Derzeit ist aber bei der Interpretation Vorsicht angebracht. Der Rückgang der Lieferfristen könnte darauf zurückzuführen sein, dass die Störung der Lieferketten
durch die Huthi-Rebellen geringer ist als befürchtet. Auch die Bestände an Fertigprodukten sind im März zurückgegangen. Der Abbau der Lagerbestände bei Fertigprodukten ist ein Schritt in Richtung Normalisierung der Lagebestände, was dann auch Voraussetzung für eine Erholung der Produktion ist. Der Rückgang der zwei Indikatoren könnte deshalb auch eine mittelfristige Verbesserung der Industrieproduktion bedeuten.

 

Quelle: procure.ch / UBS
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