Handel / Politik
06. Januar 2026

PMI Schweiz: Rückschlag zum Jahresende

Der Einkaufsmanagerindex (PMI) der Schweizer Industrie fiel im Dezember um 3,9 auf 45,8 Punkte, den tiefsten Wert seit der Ankündigung der US-Zölle. Der Dienstleistungs-PMI konnte dank eines Anstiegs um 6,9 auf 52,1 Punkte das Jahr oberhalb der Wachstumsschwelle von 50 Punkten abschliessen.
Der Industrie-PMI dümpelt seit drei Jahren unter der Wachstumsschwelle von 50 Prozent. (Grafik: UBS/procure.ch)

Der Einkaufsmanagerindex (PMI) notierte im Dezember 3,9 Punkte tiefer bei 45,8 Punkten und liegt somit seit genau drei Jahren unterhalb der Wachstumsschwelle von 50 Punkten, wie die UBS schreibt. Die Bank erhebt den PMI gemeinsam mit dem Fachverband für Einkauf und Supply Chain Management procure.ch. Die seit Januar 2023 anhaltende Durststrecke konnte trotz zwischenzeitlicher Erholungen im August 2024 (49,3 Punkte), Februar 2025 (49,6 Punkte) und November 2025 (49,7 Punkte) nie vollständig überwunden werden. Der PMI deute auf eine anhaltend angespannte Situation in der Industrie hin, schreibt die UBS.

Der Abbau der Auftragsbestände hat sich im Dezember gegenüber dem Vormonat nochmals akzentuiert; die entsprechende Komponente sank um 7,1 auf 41,1 Punkte. Auch die Produktionskomponente entwickelte sich rückläufig und fiel von 47,9 auf 45,8 Punkte. Die eingetrübte Stimmung spiegelt sich zudem in der Entwicklung der Beschäftigungskomponente wider, die mit einem Rückgang um 3,5 auf 46,4 Punkte auf eine schwache Arbeitskräftenachfrage in der Industrie hindeutet.

Der PMI für den Dienstleistungssektor stieg im Dezember von 45,3 auf 52,1 Punkte und überschritt damit die Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Laut der UBS blickt der Indikator auf ein von hoher Volatilität geprägtes Jahr zurück: Sieben Monatswerte lagen über der 50-Punkte-Marke, fünf darunter. Der Anstieg des Dienstleistungs-PMI ist vor allem auf die deutliche Verbesserung der Komponenten Neuaufträge und Auftragsbestand zurückzuführen, die um 7,4 beziehungsweise 10,5 Punkte auf 53,7 respektive 52,1 zulegen konnten.
Die Geschäftstätigkeit beschleunigte sich im Vergleich zum November und erreichte mit 54,8 Punkten den höchsten Wert seit Mai dieses Jahres.

Sowohl die Ein- als auch die Verkaufspreise lagen im Dezember weiterhin oberhalb der 50-Punkte-Marke; dabei dürften die Einkaufspreise noch deutlicher gestiegen sein als die Verkaufspreise. Die Beschäftigungssituation im Dienstleistungssektor bleibt zum Jahresende angespannt, auch wenn die entsprechende Komponente leicht auf 46,8
Punkte zulegen konnte.

Quelle: procure.ch / UBS
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