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PMI steigt im April weiter an

Der Einkaufsmanagerindex (PMI) der Schweizer Industrie konnte im April weiter zulegen und notiert aktuell bei 54,5 Punkten, was einer Verbesserung gegenüber März von 1,2 Punkten entspricht. Das schreibt die Bank UBS, die den PMI gemeinsam mit dem Fachverband für Einkauf und Suppy Management procure.ch erstellt. Die Komponenten Produktion und Auftragsbestand konnten im April weiter zulegen und notieren inzwischen bei 52,3 und 56,1 Punkten. Ebenfalls zur Verbesserung des PMI konnte die Beschäftigung beitragen, die im April auf 48,5 Punkte stieg. Die Lagerbestände im Einkauf, die ebenfalls in den PMI einfliessen, haben sich kaum verändert.
Weiter angestiegen ist die Subkomponente der Einkaufspreise. Mit 82,8 Punkten liegt diese Komponente rund 10 Punkte unter dem Stand vom Frühjahr 2022, als die Wirtschaft das letzte Mal von einem Energieschock erfasst wurde. Viele der Unternehmen weisen auf Preiserhöhungen bei Kunststoff hin und begründen dies mit dem Nahostkonflikt und dem daraus resultierenden Anstieg der Erdölpreise.
PMI Dienstleistungen
Der Dienstleistungs-PMI notierte im April bei 54,8 Punkten, rund 2,4 Punkte tiefer als im März und auf einem ähnlichen Niveau wie bereits zu Beginn des Jahres. Der Durchschnitt von 55 Zählern im Zeitraum von Januar bis April deutet auf eine robuste Konjunktur im Dienstleistungssektor hin. Die Geschäftstätigkeitskomponente konnte sich auch im April auf einem sehr hohen Niveau von 58,4 Punkten halten.
Die anderen Komponenten, die in den Gesamtindex einfliessen, gaben jedoch spürbar nach. Neuaufträge und der Auftragsbestand wurden im April positiv bewertet, aber nicht mehr so stark wie noch im März. Bei der Beschäftigung schwenkte der Subindex von einer Ausdehnung der Beschäftigung zu einem leichten Rückgang.