Handel / Politik
03. Februar 2025

Schweizer Einkaufsmanagerindexe entwickeln sich unterschiedlich

Die Schweizer Industrie kommt auch im neuen Jahr nicht recht in Schwung: Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie liegt weiter unter dem Wachstumsniveau. Dafür ist der Dienstleistungs-Einkaufsmanagerindex so hoch wie schon lange nicht mehr.
Der Industrie-PMI ist ohne viel Schwung ins neue Jahr gestartet. (Grafik: UBS/zVG)

Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für die Industrie verbesserte sich im Januar zwar leicht von 47 auf 47,5 Punkte. Trotzdem befindet er sich nun seit über zwei Jahren unterhalb der Wachstumsschwelle von 50 Punkten, wie die UBS mitteilt. Die Bank ibt den Index zusammen mit dem Einkaufs- und Supply-Management-Verband Procure heraus.

Die Beschäftigungskomponente konnte im Januar um 3,2 auf 47,1 Punkte zulegen, was laut UBS auf eine Verlangsamung des Beschäftigungsabbaus hindeutet. Ebenfalls positiv zum PMI beigetragen hat eine leichte Verbesserung der Produktionsdynamik zu Jahresbeginn, wenngleich die Komponente mit 48,5 Punkten weiterhin unter der Wachstumsgrenze von 50 Punkten liegt.

Dienstleistungs-PMI legt stark zu

Dem Dienstleistungs-PMI gelang ein starker Start ins neue Jahr. Mit einer Verbesserung von 5,9 auf 57,2 Punkte liegt der Indikator nun deutlich über der Wachstumsschwelle und notiert auf dem höchsten Stand seit Juni 2022. Zum starken Anstieg haben eine Trendwende bei der Auftragsbestands- und der Beschäftigungskomponente beigetragen. Während beide zum Ende des letzten Jahres noch unter der Wachstumsgrenze verharrten, kletterten sie im Januar mit 57,6 beziehungsweise 54,6 Punkten deutlich über die 50-Punkte-Marke.

Die deutliche Verbesserung des Beschäftigungsindex spricht laut UBS für eine Beschäftigungszunahme. Aufgrund der dominanten Rolle des Dienstleistungssektors für den gesamtschweizerischen Arbeitsmarkt sei das «erfreulich».

Pressedienst
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