Handel / Politik
27. Dezember 2024

Schweizer sparen bei Gespart Spontankäufen und Elektronikprodukten

Trübe Aussichten für 2025: Im neuen Jahr rechnen mehr Personen mit einer Verschlechterung als mit einer Verbesserung ihrer finanziellen Situation. Vor allem Befragte mit geringem Einkommen sind pessimistisch.
Wenns um Sparen geht, können 60 Prozent der Befragten auf neue Kleider verzichten. (Symbolbild: Unsplash)

Wie wird das neue Jahr? Finanziell gesehen schlechter als 2024, sagen 27 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Online-Vergleichsdienstes comparis.ch. Personen mit einem Einkommen bis 4000 Franken (37 Prozent) und zwischen 4000 und 8000 Schweizer Franken (31 Prozent) sind dabei deutlich
pessimistischer als solche mit höherem Einkommen (18 Prozent). 22 Prozent aller Befragten rechnen hingegen mit einer viel oder eher besseren finanziellen Situation 2025. Am meisten Optimisten gibt es mit 29 Prozent bei Haushalten mit einem Monatseinkommen über 8000 Franken, wie Comparis mitteilt.

«Die Inflation der letzten Jahre hat Menschen mit niedrigen Einkommen überdurchschnittlich betroffen, da sie einen grösseren Anteil ihres Budgets für lebensnotwendige Güter wie Lebensmittel und Miete ausgeben», wird Michael Kuhn, Consumer-Finance-Experte bei Comparis, in der Mitteilung zitiert. «Entsprechend kleiner wurde ihre Kaufkraft. Gutverdienende Haushalte mussten weniger Abstriche machen und können deutlich mehr Geld in Wertanlagen stecken – was zusätzliche Einnahmen bringt und für positive Stimmung sorgt.»

Gespart wird bei Spontankäufen und Elektronikprodukten

Wenn Schweizerinnen und Schweizer zu wenig Geld zur Verfügung haben, wird gespart: 71 Prozent verzichten auf unnötige Ausgaben und Spontankäufe, Frauen mit 78 Prozent noch häufiger als Männer (65 Prozent). Rabatte nutzen 60 Prozent der Befragten, und über die Hälfte vergleicht Preise verschiedener Anbieter.

Bei notwendigen Einsparungen verzichten 62 Prozent der Befragten am ehesten auf neue Technik und Elektronikprodukte. Frauen sind hier mit 71 Prozent verzichtbereiter als Männer (54 Prozent). Auf neue Kleider und Accessoires könnten 60 Prozent verzichten, wobei die Bereitschaft mit dem Alter steigt (ab 56 Jahren: 73 Prozent).

«Wenn der Gürtel enger geschnallt werden muss, müssen es nicht mehr immer die neusten Trends oder Modelle sein; sei es bei Hosen und Pullovern oder bei Laptops und Tablets. Dann wird Bestehendes häufig länger benutzt bzw. getragen», so Michael Kuhn.

Pressedienst
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