Handel / Politik
03. Dezember 2020

Sicheres Einkaufen am Black Friday: Nagelprobe für das Weihnachtsgeschäft verlief erfolgreich

Seit seiner Einführung im Jahr 2015 feierte das beliebte Shopping-Event Black Friday dieses Jahr seine fünfte Ausgabe in der Schweiz. Es traten keine unerwünschten Ereignisse ein, es kam zu keinen grösseren Menschenansammlungen, die Distanzregeln wurden eingehalten und die Kunden verhielten sich vernünftig und zeigten Verständnis für die seit März gut etablierten Schutzmassnahmen.

Sicherheitsmassnahmen im Detailhandel funktionieren
Die Erfahrungen am Black Friday zeigen, dass sich die Begrenzung der Anzahl Besucherinnen in den Verkaufseinrichtungen mit dem Richtwert von einer Person pro 4 Quadratmeter als wirksam erwiesen haben. Auch entfalten die von den Detailhändlern zusätzlich ergriffenen und in den Schutzkonzepten vorgesehenen Sicherheitsmassnahmen ihre Wirkung. Zusätzlich haben die meisten Händler die Black Friday Aktivitäten im Corona-Jahr aus Sicherheits- und kommerziellen Überlegungen auf mehrere Tage oder gar eine Woche ausgeweitet.

Stationärer Handel leicht rückläufig – Online Handel profitiert
Die Kaufstimmung in der zurückliegenden Black Friday Woche war ungebrochen, auch wenn sich klare Trends abzeichnen. Während die Umsatzentwicklung in diesem Jahr in einigen Segmenten im stationären Handel leicht rückläufig war (erste Einschätzungen gehen von rund -10% aus), tätigten mehr Konsumentinnen ihre Einkäufe online oder kauften die Ware mittels Click & Collect Abholservice. Die E-Commerce Zuwachsraten waren im mittleren zweistelligen Bereich. Viele Händler hatten im Vorfeld neue Mitarbeitende eingestellt, um das zu erwartende Mehraufkommen an Paketen zeitnah verschicken zu können. Der Rückgang im stationären Bereich ist hauptsächlich erklärbar durch ein höheres Sicherheitsbedürfnis der Kunden, die behördlich vorgeschriebenen Personenbegrenzungen, die in der Westschweiz geschlossenen Gastronomiebetriebe und der zuvor beschriebenen Verlagerung zwischen den Verkaufskanälen.

Erfolgreiche Generalprobe – weitere Einschränkungen sind nicht nötig
Es kann also festgehalten werden, dass die Generalprobe im Detailhandel für das anstehende – und auf mehr Verkaufstage verteilte Weihnachtsgeschäft – erfolgreich verlief. In den nächsten Wochen folgt mit der Weihnachts- und Adventszeit die umsatzstärkste und wichtigste Jahreszeit im Einzelhandel. Der Wunsch, sich und Freunden trotz Pandemie eine Freude zu machen, ist vorhanden. Die Erfahrungen am Black Friday haben deutlich gezeigt, dass die Konsumentinnen mit den Schutzmassnahmen vertraut sind und sich daran halten. Von Schliessungen und weiteren nationalen oder kantonalen Einschränkungen ist also abzusehen, um den wirtschaftlichen Druck auf die bereits hart getroffene Branche nicht noch weiter zu erhöhen.

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