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Temu spannt mit Schweizer KMU-Verband für Online-Verkauf zusammen

Geplant sind unter anderem Schulungen, der Austausch von Informationen sowie Praxisbeispiele von Schweizer Unternehmen, die bereits über das Internet verkaufen, wie es in einer Mitteilung heisst. Ziel sei es, Hemmschwellen beim Einstieg in den E-Commerce abzubauen und die Digitalisierung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) voranzutreiben.
Laut Temu soll die Zusammenarbeit weiteren KMU den Zugang zum Online-Vertrieb erleichtern und ihnen helfen, neue Kundengruppen zu erreichen. Für Konsumenten verspricht Temu dadurch eine grössere Produktauswahl und schnellere Lieferungen.
«Viele Schweizer KMU verfügen über hervorragende Produkte, schöpfen die Chancen des Online-Handels jedoch noch nicht vollständig aus. Gemeinsam mit Temu wollen wir Hemmschwellen abbauen und Unternehmen dabei unterstützen, ihre Produkte einfacher einem breiteren Kundenkreis zugänglich zu machen», wird SKV-Präsident Roland M. Rupp in der Mitteilung zitiert.
Der SKV vertritt nach eigenen Angaben rund 9000 Unternehmen mit insgesamt etwa 40'000 Beschäftigten. Zudem erreicht der Verband über seine Publikationen und regionalen Wirtschaftsplattformen zehntausende Unternehmerinnen und Unternehmer.
Temu vermittelt Produkte von Herstellern und Händlern direkt an Endkunden. Die E-Commerce-Plattform ist seit Mai 2023 auch in der Schweiz aktiv und öffnete seinen Marktplatz im September 2025 für lokale Händler. Schweizer Unternehmen können ihre Produkte seither direkt über die Plattform verkaufen.
Temu geriet zuletzt international mehrfach in die Kritik. Behörden und Konsumentenschutzorganisationen prüfen unter anderem, ob auf der Plattform sämtliche Vorschriften zu Produktsicherheit, Kundenschutz und Datenschutz eingehalten werden. Zudem kritisieren Detailhändler den Wettbewerbsdruck durch sehr günstige Direktimporte aus China. Temu weist die Vorwürfe zurück und verweist auf Massnahmen zur Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben.