Handel / Politik
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18. Mai 2018

Wie wird Einkaufen im Jahr 2030 aussehen?

Eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom zeigt, wie Konsumenten in Deutschland das Einkaufen der Zukunft sehen. So ist fast die Hälfte der Meinung, dass Waren zukünftig auch per Virtual Reality im Laden getestet werden können. Ausserdem versprechen sich Kunden vermehrt massgeschneiderte Produkte.

Die Mehrheit der Verbraucher meint, dass digitale Technologien das Shopping individueller machen. So geben 62 Prozent der Befragten an, dass es durch neue Technologien, wie etwa 3D-Druck, in Zukunft mehr individuelle, massgeschneiderte Produkte für Kunden geben wird. Das hat eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1'152 Internetnutzern ab 14 Jahren ergeben. Produkte würden dann vermehrt «on demand» oder in Kleinserien im Laden produziert und nicht mehr im Lager bereitgehalten werden. 56 Prozent glauben, dass Ladengeschäfte zukünftig stärker als Showrooms dienen werden, in denen die Produkte getestet werden können, ehe der Verbraucher sie dann im Online-Shop des Händlers bestellt. 47 Prozent meinen, dass Waren auch per Virtual Reality im Laden angeboten und getestet werden können. Daran, dass stationäre Läden im Jahr 2030 dank digitaler Technologien durchgängig geöffnet sein werden, glauben 55 Prozent der Befragten. «Digitale Technologien garantieren den zukünftigen Erfolg im Einzelhandel», sagt Bitkom-Handelsexpertin Julia Miosga. «Verbraucher erwarten innovative Lösungen und werden künftig nicht mehr darauf verzichten wollen.»

Mehr als die Hälfte glaubt an das bargeldlose Einkaufen 
An das Einkaufen ohne Bargeld sowie ohne Kassen und Anstehen glauben 54 beziehungsweise 53 Prozent. Dieses Zukunftsszenario wird schon heute in Läden erprobt, in denen die Kunden dank innovativer Technologien einkaufen gehen können, Produkte in ihren Korb legen und am Ende einfach auschecken, ohne sich in lange Warteschlangen an Kassen stellen zu müssen. Die Kosten für den Einkauf werden anschließend automatisch vom Konto abgebucht. Ebenfalls mehr als jeder Zweite (51 Prozent) denkt, dass 2030 aufgebrauchte Produkte im Haushalt einfach ohne weiteres Zutun nachgeliefert werden, beispielsweise dank smarter Haushaltsgeräte wie Mülleimer, Kühlschrank oder Waschmaschine. An Verkaufsshops ohne Ladenpersonal glaubt jeder Dritte. So sagen 35 Prozent, dass künftig digitale Assistenten beraten werden. 33 Prozent meinen, dass Verkaufsroboter Kunden durch den Laden führen werden.

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