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Barbie bringt erste Puppe mit Autismus

Mattel arbeitete während rund 18 Monaten mit dem Autistic Self Advocacy Network (ASAN) zusammen. Ziel war eine möglichst realitätsnahe Umsetzung, wie Mattel mitteilt. Die Puppe ist Teil der Fashionistas-Linie, die bereits verschiedene Hauttöne, Körpertypen sowie gesundheitliche Merkmale umfasst.
Die Puppe verfügt über bewegliche Gelenke an Ellbogen und Handgelenken, das ermöglicht Bewegungen wie «Stimming» oder Handbewegungen, die einige Autist*innen zur Verarbeitung von Reizen oder als Ausdruck von Freude nutzen. Der Blick ist leicht seitlich ausgerichtet, um zu zeigen, dass manche Menschen mit Autismus direkten Augenkontakt vermeiden. Zum Zubehör gehören ein drehbarer Fidget-Spinner, Noise-Cancelling-Kopfhörer sowie ein Tablet mit symbolbasierter AAC-Kommunikation für Menschen die nicht oder nur eingeschränkt sprechen können. Die Kleidung ist locker geschnitten und sensorisch zurückhaltend gestaltet.
Die Puppe ergänzt die Barbie-Fashionistas-Kollektion, die für Vielfalt und Inklusion steht. Die Puppen der Kollektion bieten eine grosse Vielfalt an Hauttönen, Haarstrukturen, Körpertypen sowie medizinischen Bedingungen und Behinderungen.
Nach Angaben von Mattel ist die Puppe ab dem 12. Januar 2026 im Handel erhältlich.