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Bruder Spielwaren schliesst Jubiläumsjahr solide ab

Bruder Spielwaren, bekannt für seine detailgetreuen Spielzeugmodelle von Fahrzeugen, feierte letztes Jahr sein 50. Jubiläum. Den Umsatz konnte das Unternehmen um 2,7 Prozent steigern. «Unser Umsatzziel von 92 Millionen Euro haben wir erreicht», wird Paul Heinz Bruder, Inhaber der Bruder Spielwaren GmbH + Co. KG, in den deutschen Fachmedien zitiert. Allerdings schwächen hohe Energie- und Rohstoffpreise, überproportional gestiegene Personalkosten sowie die US-Zölle die Rendite «erheblich». Angaben zum Gewinn macht Bruder keine.
Die Spielwaren von Bruder werden weltweit in über 60 Ländern vertrieben. Gegenüber dem Vorjahr sank der Exportanteil 2025 um 2 Prozentpunkte auf 66 Prozent. Deutschland bleibt damit der stärkste Absatzmarkt und konnte letztes Jahr ein leichtes Plus verzeichnen. In einem Grossteil der europäischen Märkte hingegen führen die geopolitischen Probleme zu Einschnitten. In den USA machten sich die US-Zölle negativ bemerkbar.
Belastend für Bruder sind auch nahezu unkontrollierte Produktimporte über asiatische Online-Plattformen. Dabei gelangten ungetestete Billigprodukte und Plagiate aus Asien auf dem Luftweg direkt in die Hände von Kindern, so Bruder. Schon mehrere Produkte von Bruder wurden von asiatischen Herstellern schamlos kopiert.
Auf der Spielwarenmesse in Nürnberg präsentiert Bruder 16 Neuheiten aus fünf Themenwelten.