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Der Playmobil-Umsatz sinkt weiter

Die Horst Brandstätter Group mit ihren Geschäftsbereichen Playmobil, Lechuza und Playmobil-Funpark erzielte im Geschäftsjahr 2024/2025 einen Umsatz von 409 Mio. Euro, im Vorjahr waren es noch 449 Mio. Euro gewesen. Der Umsatzrückgang habe sich im Vergleich zu den Vorjahren deutlich abgeschwächt, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Zum Vergleich: 2020/21 hatte der Umsatz noch bei rund 760 Millionen Euro gelegen.
Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung habe man «umfassende strukturelle Anpassungen mit hohen Investitionen umgesetzt und in Kauf genommen, dass das Ergebnis vorübergehend negativ bleibt», heisst es in der Mitteilung weiter. Wie hoch der Verlust ist, beziffert die Horst Brandstätter Group nicht. Mittel- bis langfristig wolle man wieder profitables Wachstum erzielen.
Dazu beitragen sollen bei Playmobil, dem grössten Geschäftszweig der Horst Brandstätter Group, Innovationen, Markenkooperationen und der gezielte Ausbau des Portfolios. So hat Playmobil etwa sein Lizenzgeschäft mit einer Kooperation mit dem Deutschen Fussballbund (DFB) und einer neuen Figurenserie rund um die deutsche Fussball-Nationalmannschaft zur Weltmeisterschaft 2026 ausgebaut. Neu ergänzen Deniz Undav und Lennart Karl die DFB-Kollektion. «Die ersten Abverkaufszahlen sind vielversprechend», heisst es in der Mitteilung.
Darüber hinaus hat Playmobil Partnerschaften mit Mattel (Barbie, Monster High) sowie mit der WWE (World Wrestling Entertainment) geschlossen, die das Portfolio auch international stärker positionieren und zusätzliche Akzente im Bereich Popkultur setzen sollen.
Für diesen Herbst ist die Einführung von Playmobil hi! geplant. Über einen interaktiven Rucksack mit mehr als 500 Audio-Elementen für die Playmobil-Figuren erleben Kinder Geschichten, Sounds, Rätsel und erhalten Spielimpulse.