Spiel
Foto: unsplash.com / Simon Berger
17. Juli 2020

Ferienzeit ist auch Reisezeit: vielseitige Spiele zum Mitnehmen

Ob Camping, Ferienwohnung oder Hotel – arbeitsfreie Sommertage verbringen viele am liebsten spielend. Gute Reisespiele müssen dabei über folgende Eigenschaften verfügen: Sie sollen klein, kurz und spannend sein sowie einen schnellen Einstieg garantieren. Das klappt mit diesen von Patrick Jerg vorgestellten vier Spielen garantiert!

Die Minnys – Spielreihe

  • Autor: Moritz Dessler
  • Verlag: Nürnberger-Spielkarten-Verlag
  • Spiel für 2-6 Personen
  • Spieldauer: 5 Minuten
  • Ab 8 Jahren

Gleich vier kleine Spiele hat der Nürnberger-Spielkarten-Verlag herausgebracht. Alle sind in einer umweltfreundlichen Verpackung im kleinen Format und richtig gut geeignet zum Mitnehmen. Die Regeln sind bei allen Spielen einfach gehalten, trotzdem ermöglichen sie eine Spieltiefe, die über das normale Würfeln hinausgeht: «Hamstern» ist ein Würfelspiel, bei dem man durch Ankreuzen Vorräte sammeln muss für den Winter. Zäune für die Schafe setzt man bei «Voll Weide». Auch hier bestimmt der Würfel, welche Zäune der Spieler setzen darf. Bei «Honeymoon» gräbt man auf dem Mond nach Süssigkeiten. Der Stollenbau erfolgt nach klaren Ankreuzregeln. Und «Wolle» entrollt einen Wollknäuel durchs Wohnzimmer. Der Faden darf bei jedem Zug aber nur einmal abknicken und muss Hindernissen ausweichen. Sämtliche Spiele finden in einer kleinen Tüte Platz, in der sich die Anleitung, ein Spielblock, ein Würfel und ein Stift befinden. Die kleine Tüte passt in jede Handtasche. «Die Minnys» lassen sich auch mit ganz wenig Fläche spielen und bringen schnellen Spielspass.


Punto

  • Autor: Bernhard Weber
  • Verlag: Game Factory
  • Spiel für 2-4 Personen
  • Spieldauer: 20 Minuten
  • Ab 8 JAhren

«Punto» ist ein kleines Kartenspiel in der praktischen Dose und passt überall hinein. Auf den Karten findet man Würfelaugen, die Zahlen gehen allerdings bis neun. Die Spieler erhalten einen Stapel mit Karten in ihrer Farbe. Danach legen sie reihum eine zufällig gezogene Karte in die Auslage. Gelingt es einem Spieler, vier Karten seiner Farbe in eine Reihe zu legen, gewinnt er die Partie. Der spezielle Kniff bei «Punto»: Ausgelegte Karten darf man mit einem höheren Wert überdecken. Durch das zufällige Ziehen der Karten spielt das Glück immer ein wenig mit. Trotzdem versprüht das Spiel auch einen taktischen Charme beim Legen der Karten. Das Spielfeld ist begrenzt, die Karten dürfen aber nach allen Seiten ausliegen und zählen auch diagonal. Ein kleines, kurzes Legespiel mit einfachsten Regeln.


Bandido

  • Autor: Martin Nedergaard Andersen
  • Verlag: Helvetiq
  • Spiel für 1-4 Personen
  • Spieldauer: 5-15 Minuten
  • Ab 5 Jahren

Bandido ist ein Ausbrecherkönig, der sich durch einen Tunnel den Weg in die Freiheit buddeln will. Das versuchen die Spieler gemeinsam zu verhindern, indem sie versuchen, mit ihren Karten ein geschlossenes Tunnelsystem zu legen. Dazu gibt es unterschiedliche Karten. Kreuzungen sind weniger beliebt als Sackgassen, da sie Bandido neue Möglichkeiten bringen. So entwickelt sich auf dem Spieltisch ganz schnell ein grosses Tunnelsystem. Aus jeweils drei Handkarten suchen sich die Spieler eine Karte aus, die sie passend anlegen. «Bandido» ist eine Art Labyrinth-Spiel, das sich ganz unterschiedlich entfaltet. Im besten Fall ist Bandido nach wenigen Karten eingeschlossen. Im schlechtesten Fall benötigt man die gesamte Tischfläche. Ob kurz oder lang, «Bandido» ist ein kurzweiliges, kooperatives Kartenspiel. Eine kurze Partie geht immer.


Frantic

  • Autor: Rulefactory
  • Verlag: Rulefactory
  • Spiel für 2-8 Personen
  • Spieldauer: 15-45 Minuten
  • Ab 12 Jahren

Das Kartenspiel «Frantic» ist schon längst kein Geheimtipp mehr in der Schweiz. Frantic, das ist wie «Uno», aber modern, frech und unberechenbar. Das Spielprinzip ist bekannt: Die Spieler sollen so schnell wie möglich ihre Handkarten ablegen. Das spielt sich so lange gemächlich, bis die Ereigniskarten ins Geschehen eingreifen und mit klangvollen Namen wie «Tornado», «Robin Hood» oder «Doomsday» sämtliche Vorgaben über den Haufen werfen. Mit einer «Nice Try»-Karte wird einem sicheren Gewinner sogar der Sieg aberkannt. «Frantic» ist hinterhältig, unberechenbar und auch glückslastig. Kein Problem, finden zahlreiche Freunde des Spiels in der Schweiz. Es lebt von der Schadenfreude und dem Spielspass, auch wenn man nicht immer freundlich mit den Mitspielern umgeht. Die Spielzeit variiert dementsprechend, je nach Karten, die unterwegs sind.

Mehr zu Patrick Jerg: www.brettspielblog.ch

Patrick Jerg
Die Minnys - Spielreihe
Punto
Bandido
Frantic
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