Spiel
15. August 2024

Kinder und Erwachsene wünschen sich mehr Zeit zum Spielen

Für die Hälfte der Eltern in Deutschland ist der Wert des Spielens manchmal überbewertet. Gleichzeitig sind Eltern besorgt, dass Kinder zu wenig Zeit zum Spielen haben. Und Gross und Klein hätten gerne mehr Zeit zum Spielen. Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie des Klemmbausteinriesen Lego.
Viele Erwachsene plagt ein schlechtes Gewissen, weil sie zu wenig mit ihren Kindern spielen. (Bild: Lego)

Laut dem Play Well Report 2024 von Lego verbringt ein Fünftel (20 Prozent) der befragten Eltern in Deutschland nie Zeit zum Spielen mit der Familie. Rund die Hälfte der Befragten (51 Prozent) findet sogar, dass der Wert des Spielens manchmal überbewertet wird. Dabei scheint den Eltern die Bedeutung des Spielens für ihre Kinder durchaus bewusst zu sein: So plagt einen Grossteil (60 Prozent) das schlechte Gewissen, dass sie nicht genug mit ihrem Kind spielen. Auch sorgt sich nahezu die Hälfte der befragten Erwachsenen (46 Prozent) in Deutschland, dass ihr Kind nicht genug Zeit zum Spielen und für Freizeitaktivitäten hat, wie Lego in einer Mitteilung schreibt.

Wieso das gemeinsame Spielen zu kurz kommt

Insbesondere der Erwachsenenalltag scheint Eltern daran zu hindern, sich Zeit für das Spiel zu nehmen beziehungsweise sich darauf einzulassen: Laut ihrer Aussagen kommen der eigene Workload (64 Prozent) und die Hausarbeit (60 Prozent) dem Spielen im Familienkreis dazwischen. Zudem fällt es rund der Hälfte der Befragten schwer, von der Arbeit abzuschalten. Auch geben 55 Prozent der Eltern in Deutschland zu, dass die Zeit, die sie mit dem Smartphone verbringen, sie davon abhalten kann, mehr mit der Familie zu spielen. Im weltweiten Durchschnitt sind es sogar 60 Prozent.

Spielen: Viel mehr als nur eine Freizeitbeschäftigung

Dabei ist der Wunsch der Kinder und auch der Eltern gross, gemeinsam mehr zu spielen. 81 Prozent der Kinder in Deutschland wünschen sich, dass sie mehr spielen könnten. Von den Eltern wünschen sich 82 Prozent, als Familie mehr zu spielen.

Das sei auch gut so, betont Lego. Denn Spielen fördertewichtige Schlüsselkompetenzen wie Kreativität, Kommunikation, Zusammenarbeit und Selbstbewusstsein, Problemlösung, Resilienz und kritisches Denken. Zudem ermögliche es den Kindern aus Sicht der Eltern, sich auszudrücken, ohne Angst haben zu müssen, Fehler zu machen oder beurteilt zu werden. Damit trage es zu ihrem Wohlbefinden bei. Auch Kinder bestätigen, wie wichtig Spielen für sie ist: 90 Prozent der befragten Kinder in Deutschland finden, dass Spielen ihnen einfach guttut. Ebensoviele mögen es, dass sie im Spiel etwas Neues lernen.

Doch nicht nur für Kinder ist Spielen wichtig, so Lego. «Erwachsenen hilft es, den Kopf freizubekommen und abzuschalten - ganz ohne Verpflichtungen. Kreatives Spielen holt Erwachsene ins Hier und Jetzt und trägt zur eigenen Erholung und Entspannung bei», heisst es in der Mitteilung.

Für den Play Well Report 2024 von Lego wurden von Dezember 2023 bis Januar 2024 36'000 Eltern sowie 25'532 Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren in Europa, Nordamerika und Asien befragt - darunter 1000 Eltern und 714 Kinder aus Deutschland.

pd/mos
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