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Sechs Spielzeuge nach Kontrolle vom Markt genommen

164 Spielzeuge aus Geschäften in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein haben die kantonalen Laboratorien in einer nationalen Kampagne auf ihre physikalische und mechanische Sicherheit geprüft. Das Resultat: 14 Spielzeuge entsprachen nicht den gesetzlichen Anforderungen, das sind neun Prozent der Proben, wie der Verband der Kantonschemiker mitteilt. Bei elf Produkten wurden Mängel in Bezug auf ihre mechanische Festigkeit oder übermässige Magnetkraft festgestellt.
Die Laboratorien prüften auch, ob die Spielzeuge die Anforderungen an die Kennzeichnungen erfüllen. Dabei fielen drei Produkte durch. Sie erfüllen die Anforderungen an die Kennzeichnung, die vorgeschriebene Angabe von Warnhinweisen oder die Gebrauchsanweisung nicht. Sechs Spielzeuge wurden zurückgerufen; für eines dieser Produkte wurde zusätzlich eine öffentliche Warnung ausgesprochen. Bei diesen Produkten bestand eine Erstickungsgefahr für Kinder, da sie abnehmbare kleine Teile enthielten.
Die Laboratorien konzentrierten sich auf zwei besonders empfindliche Spielzeugkategorien: Spielzeug für Kinder unter 36 Monaten und Spielzeug mit Magneten für Kinder unter 14 Jahren. Spielzeuge mit Magneten sind laut den Kantonchemikern besonders gefährlich, weil verschluckte Magnete zum Ersticken oder zu Darmperfomationen und -verschlüssen führen können. Diese Spielzeuge wurden im Labor physikalischen Tests, Stürzen, Abreissversuchen oder Stössen unterzogen.
Den ausführlichen Bericht zu der Kontrollkampagne finden Sie hier: https://kantonschemiker.ch/wp-content/uploads/2026/03/Kampagnenbericht-VKCS-2025-Spielzeug_D.pdf