Spiel
23. Oktober 2025

Spiele und Puzzles treiben den Umsatz

Spiele und Puzzle entwickeln sich 2025 in Deutschland zum Wachstumstreiber der Spielwarenbranche. Von Januar bis Mitte September legte die Kategorie um 18 % zu und wurde damit zur umsatzstärksten Warengruppe. Vor allem Sammelkarten, Familien- und Erwachsenenspiele sorgen für Rückenwind.
Spieleklassiker sind für viele Verlage eine wichtige Umsatzstütze. (Symbolbild: Aksel Fristrup/Unsplash)

Während der gesamte deutsche Spielwarenmarkt im bisherigen Jahresverlauf um 4 Prozent wuchs, steigerten Spiele und Puzzle ihre Umsätze um 18 Prozent. Das Segment Spiele allein legte über 22 Prozent zu. Drei Viertel der deutschen Spieleverlage rechnen mit weiteren Zuwächsen bis Ende Jahr. Das geht aus dem neuen Board Games Index hervor, für den der Deutsche Verband der Spielwarenindustrie (DVSI) und der Spieleverlage e.V (ein Zusammenschluss von Spieleveralgen) deutsche Unternehmen befragten.

Ein wesentlicher Treiber bleibt der Sammelkarten-Boom, doch auch Karten-, Party- und Erwachsenenspiele gewinnen an Bedeutung. Klassiker tragen weiterhin zum Erfolg bei, für 40 Prozent der Verlage sind sie der zweitwichtigste Wachstumstreiber. «Familien- und Erwachsenenspiele stehen wie kaum eine andere Kategorie für die deutsche Brettspielkultur», wird Hermann Hutter, Vorstand des Spieleverlage e.V. und Geschäftsführer von Hutter Trade, in einer Mitteilung zitiert.

Obwohl internationale Anbieter in den deutschen Markt drängen, sehen die deutschen Verlage weiterhin Wachstumspotenziale in Europa und den USA – vor allem in Frankreich und Amerika. Bereits 30 Prozent der befragten Unternehmen erzielen über 40 Prozent ihres Umsatzes im Ausland, bei weiteren 25 Prozent liegt der Anteil zwischen 20 und 40 Prozent.

Zuversicht fürs Weihnachtsgeschäft

Für das laufende Jahr zeigen sich die Verlage optimistisch: 68 Prozent erwarten ein besseres Weihnachtsgeschäft als 2024. «Das Wachstum zeigt einmal mehr, dass Brettspiele die Menschen unvermindert anziehen», so Dieter Strehl vom Spieleverlag Piatnik. Preiswerte und kompakte Spiele liegen im Trend, ebenso kooperative Formate.

Gleichzeitig verändert sich der Markt: 62 Prozent der Verlage verzeichnen mehr Onlinekäufe, während 48 Prozent einen Rückgang im stationären Handel beobachten

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