Unternehmen / Köpfe
19. Januar 2021

Das Buchzentrum weist stabiles Ergebnis in einem schwierigen Geschäftsjahr aus

Das Schweizer Buchzentrum (SBZ) schliesst das Geschäftsjahr 2020 mit einem Umsatz von rund 150 Millionen Franken nur leicht unter Vorjahr ab und konnte den Buchumsatz auf Vorjahresniveau halten. Damit hat das SBZ trotz eines massiven Umsatzverlustes während des Lockdowns im Frühjahr 2020 seine führende Marktposition weiter gefestigt.
Barbara Spielmann, Leiterin Einkauf und David Ryf, Geschäftsführer des SBZ (Foto: Alfred Leuthold, alfotoit)

Der Schweizer Buchmarkt hat das vergangene Jahr stabil (Umsatz 0.0% zu Vorjahr) bei leicht rückläufigem Absatz von -2.1% (Quelle: GfK/SBVV) im Vergleich zu 2019 abgeschlossen. Das Jahr 2020 war für das SBZ wie auch für die gesamte Branche geprägt durch die Pandemie. Die verordnete, zweimonatige Schliessung der Buchhandlungen im Frühjahr und die Einschränkungen im Dezember führten zu massiven Marktveränderungen. In diesem Zeitraum verzeichnete auch das SBZ deutliche Umsatzverluste. Während des Lockdowns in der Schweiz betrug der Umsatzrückgang rund 30%, ausserhalb dieser Periode konnte das SBZ seinen Buchumsatz um 6,6% gegenüber 2019 steigern. Über das gesamte Jahr lag der Buchumsatz stabil auf Vorjahresniveau.

Zunahme des Onlinehandels
Der bereits grosse Anteil der online verkauften Bücher ist im Zuge der Pandemie noch einmal deutlich gestiegen. Das SBZ konnte das Volumen der Versandlogistik im Auftrag der Buchhandlungen gegenüber dem Vorjahr vervierfachen und zahlreiche Neukunden für diese Dienstleistung akquirieren. «Mit dem weiter zunehmenden Onlinehandel verändern sich auch die Strukturdaten in der Buchlogistik; diese werden noch kleinteiliger, der Umsatz verteilt sich auf mehr Titel. Mit der erfolgten Erneuerung unserer Logistik-Infrastruktur nehmen wir diese Entwicklung auf und sind für die Zukunft gut gerüstet», bemerkt David Ryf, Geschäftsführer des Buchzentrums.Das SBZ investierte aus eigenen Mitteln in den Ausbau und die Modernisierung der Logistik gut 4 Millionen Franken schliesst 2021 die erste Etappe der Erneuerung seiner Infrastruktur ab.

Auch bei der bpm consult ag – einem Tochterunternehmen des SBZ – ist die Nachfrage nach Webshop-Lösungen für den Buchhandel anhaltend hoch. Zahlreiche Projekte wurden realisiert und Neukunden akquiriert. Mit der 2020 erfolgten Lancierung der neuen Warenwirtschaft- und Webshop-Lösung «mi.solution» für den inhabergeführten Buchhandel bestätigt bpm seine Position als führender und innovativer Dienstleister für die Branche. bpm investiert auch im aktuellen Jahr weiter in den Ausbau der Digitalisierung des Schweizer Buchhandels und gestaltet gemeinsam mit dem SBZ sowie ihren Kunden den Buchhandel der Zukunft.

Erfolgreicher Ausbau des Sortiments
Das SBZ baut weiterhin erfolgreich seine Sortimente mit Spielen, Kalender und Glückwunschkarten aus. Auch 2020 konnte die erfolgreiche Akquise von Verlagen für die Auslieferung, unter anderem mit dem Schulthess Verlag (Zürich) und dem Haupt Verlag (Bern), fortgesetzt werden. Und ab Januar 2021 wird der Kiepenheuer & Witsch Verlag (Köln) durch das SBZ an den Schweizer Buchhandel ausgeliefert. «Das uns entgegengebrachte Vertrauen der Verlage freut uns sehr. Unsere Dienstleistungen stossen auf eine grosse Nachfrage, dies ist für uns Ansporn genug, sie laufend weiterzuentwickeln. Wir investieren in digitale Werkzeuge wie etwa in ein neues Verlagsportal, welches die Zusammenarbeit mit den Verlagen in Zukunft noch effizienter gestalten wird», sagt Barbara Spielmann, Mitglied der Geschäftsleitung.

Ausblick 2021
«Wir erwarten aufgrund der weiterhin angespannten Lage auch für das kommende Jahr zahlreiche Unsicherheiten mit kurz- und mittelfristig negativen Auswirkungen auf den Schweizer Buchhandel», sagt David Ryf. Das SBZ zeichne sich als Genossenschaft aber durch eine äusserst stabile unternehmerische Substanz aus, «die es uns erlaubt, auch in solchen Krisensituationen in den weiteren Ausbau des SBZ zu investieren.»
Buchzentrum AG

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