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Der Playmobil-Vorstand Kurter geht

Die Spielzeugmarke Playmobil kommt nicht zur Ruhe. Ende Juni 2026 stellte das Unternehmen die Produktion im deutschen Dietenhofen ab, rund 350 Mitarbeitende verlieren ihre Stelle. Nun verlässt Vorstand Bahri Kurter Playmobil, wie BR24 berichtet. Eine Sprecherin der Horst Brandstätter Group bestätigte den Weggang gegenüber BR24. Zu den Gründen machte das Unternehmen keine Angaben. «Es wird eine kurzfristige Nachbesetzung geben. Darüber werden wir zu gegebener Zeit informieren», teilte die Gruppe mit.
Die beiden weiteren Vorstände René Feser und Matthias Fauser bleiben im Amt und verantworten weiterhin das operative Geschäft. Kurter gehörte dem Vorstand seit 2023 an und war zuständig für Entwicklung, Marketing und Vertrieb.
Die Marke Playmobil kämpft seit Jahren mit sinkenden Umsätzen. Als Reaktion darauf stellte Playmobil im Juni die Produktion in Deutschland ein. Seither werden die Spielfiguren ausschliesslich in Malta und Tschechien produziert. Playmobil ist seit 1974 auf dem Markt und gehört wie die Pflanzgefässmarke Lechuza zur Horst Brandstätter Group.