Unternehmen / Köpfe
05. August 2024

Edding senkt die Jahresprognose

Der deutsche Schreibwarenhersteller Edding hat im ersten Halbjahr 2024 etwas weniger Umsatz gemacht als im Vorjahr und korrigiert die Jahresprognosen nach unten. Probleme bereitet vor allem die Whiteboard-Geschäftseinheit Collaboration@Work.
Edding rechnet für 2024 mit weniger Umsatz als ursprünglich geplant. (Bild: zVg)

Nach einem schwachen ersten Quartal konnte die Edding AG im zweiten Quartal wieder mehr Umsatz einfahren. Der Umsatz wuchs um sechs Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Dennoch machte der Schreibwarenhersteller unter dem Strich im ersten Halbjahr mit 77,7 Mio. Euro etwas weniger Umsatz als im Vorjahr (78,1 Mio. Euro). Das Wachstum im ersten Halbjahr der Geschäftseinheit Office & Industry Supplies (OFIS) sei durch Rückgänge in den anderen Geschäftseinheiten, insbesondere bei Collaboration@Work (Cowo), negativ beeinflusst worden, schreibt die Firma in einer Mitteilung.

Die Erlöse von Cowo würden dieses Jahr «niedriger als geplant ausfallen» auch wenn sie gegenüber dem Vorjahr «stabil ausfallen bezeihungsweise leicht ansteigen», schreibt Edding weiter. Auch das Frankreichgeschäft werde weniger Umsatz abwerfen als geplant. Deshalb korrigiert Edding seine Jahresprognosen für den Umsatz nach unten: Statt mit 161 bis 176 Mio. Euro rechnet der Konzern jetz noch mit einem Umsatz von 158 bis 168 Millionen Euro.

Das operative Ergebnis (EBIT) der Gruppe stieg im ersten Halbjahr 2024 trotz leicht geringerem Umsatz auf 2,8 Millionen Euro. Das inzwischen aufgegebene Tattootinten-Geschäft weist Edding mit einem Verlsut von 1,2 Millionen Euro gesondert aus. Im Vorjahreszeitraum kam Edding auf ein Betriebsergebnis von -5,1 Millionen Euro, wozu ein Einmaleffekt aus dem Verkauf des Argentinien-Geschäfts beitgrug. Ohne diesen Effekt betrug der EBIT im ersten Halbjahr 2023 1,1 Millionen Euro.

Fürs ganze Jahr 2024 passt Edding das EBIT nach unten an, von 3 bis 6 Millionen Euro auf 0 bis 3 Millionen Euro.

pd/mos
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