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Herma wächst nur im Export

Die deutsche Herma-Gruppe hat letztes Jahr einen Umsatz von 447 Mio. Euro erzielt, das sind 1,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Negativ zu Buche schlug das Geschäft im Deutschland, wo der Umsatz um 4,4 Prozent sank. Stabilisierend wirkte das Exportgeschäft mit einem leichten Umsatzplus von 0,5 Prozent. Die Eportquote stieg von 64,6 auf 65,8 Prozent, wie das Unternehmen mitteilt.
Die drei Geschäftsbereiche entwickelten sich unterschiedlich. Im grössten Bereich Haftmaterial führten Preisdruck und zusätzliche Konkurrenz aus Fernost zu einem Umsatzrückgang von 3,7 Prozent. Der Bereich Etiketten legte dagegen um 0,3 Prozent zu. Zuwächse erzielte Herma laut eigenen Angaben insbesondere in den Segmenten Logistik und Chemie sowie im Schulgeschäft, in Drogeriemärkten und im Onlinehandel. Das Geschäft mit Büroetiketten blieb hingegen unter Druck.
Am stärksten wuchs der Bereich Etikettiermaschinen. Der Umsatz stieg um 8,5 Prozent. Nach Angaben des Unternehmens profitierte die Sparte von der Erschliessung neuer Marktsegmente und einer stärkeren Positionierung in diesen Bereichen.
Für 2026 rechnet Herma mit einem Umsatzwachstum im unteren einstelligen Prozentbereich. Trotz anhaltendem Wettbewerbsdruck und ausbleibender Konjunkturimpulse hält das Unternehmen an seinem Ziel eines profitablen Wachstums fest.