Unternehmen / Köpfe
26. März 2025

MAUL arbeitet an Zukunftsfähigkeit

Zur langfristigen Sicherung des Produktionsstandorts Deutschland arbeitet MAUL an seiner Wachstumsstrategie und setzt weitere Schritte zur Stärkung des Standorts um – trotz der anspruchsvollen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen.
Im Laufe des Jahres 2025 wird MAUL die Produktion des zweiten Standortes Kirchen/Sieg in den Odenwald verlegen (Bild: zvg).

MAUL verfolgt dafür zwei strategische Ansätze: Einerseits setzt das Unternehmen auf organisches Wachstum durch eigene Innovationskraft – ein Beispiel dafür ist das nachhaltige und einzigartige Akustik-Trennwandsystem, das in Bad König gefertigt wird und durch seine Modularität individuell auf Kundenwünsche angepasst wird.

Andererseits treibt MAUL das kooperative Wachstum voran, indem es sein Sortiment gezielt durch Partnerschaften erweitert. Miquelrius aus Spanien bringt seit Oktober 2024 nachhaltige Notizbücher ins Portfolio, während MEBIKON aus Deutschland seit Jahresbeginn 2025 mit modernen E-Screens ergänzt. Die bereits seit einem Jahr bestehende Zusammenarbeit mit dem Büromöbelhersteller Rocada/Spanien wird in 2025 auf Frankreich erweitert. Durch diese Kooperationen gewinnt MAUL an Wettbewerbsstärke und wird für Handelspartner noch attraktiver. Weitere Gespräche laufen bereits.

Diskutiert wurden neben der Erschliessung neuer Märkte und der Erweiterung des Sortiments durch neue Kooperationen darüber hinaus verschiedene Massnahmen zur Produktivitätssteigerung. Darunter fällt auch die Zusammenlegung der beiden Fertigungsstandorte in Bad König, da die Wirtschaftlichkeit für den Erhalt beider Standorte nicht mehr gegeben ist.

Alle in Kirchen zuletzt 44 Beschäftigten erhielten ein Angebot für eine vergleichbare Stelle in Bad König. Unter Berücksichtigung aller Rechtsvorgaben wurde, gemeinsam mit dem Gesamtbetriebsrat von MAUL, zusätzlich ein Sozialplan erarbeitet.

Mittelständische Produktionsunternehmen in Deutschland stehen vor enormen Herausforderungen: Hoher Bürokratieaufwand, hohe Energiekosten, Fachkräftemangel, Überregulierung, umwelt- und sozialpolitische Anforderungen und eine Dauerkrise seit 2020 sind nur einige Faktoren, mit denen sich der deutsche Mittelstand, die Branche und damit auch MAUL auseinander setzen müssen. Mit einer klaren Wachstumsstrategie und kontinuierlichen Effizienzsteigerungen stellt MAUL sicher, auch in Zukunft als Industriebetrieb mit Produktion in Deutschland wettbewerbsfähig zu bleiben.
Im Laufe des Jahres verlegt MAUL deshalb die Produktion des zweiten Standortes Kirchen/Sieg 2025 in den Odenwald. Durch die Zusammenlegung der Produktion an einem Standort können Betriebskosten reduziert und eine Optimierung von Prozessen, logistischen Abläufen sowie Verwaltungsaufgaben erreicht werden. Die drei Fertigungskompetenzen von MAUL (Metall-, Kunststoff- und Elektronikproduktion) werden in Bad König gebündelt und für die Zukunft erhalten.

www.maul.de

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