Unternehmen / Köpfe
11. Juni 2025

Trotz Insolvenz: Der Geschäftsbetrieb von HAN läuft weiter

Der deutsche Büroartikelhersteller HAN hat Mitte Mai die vorläufige Insolvenz beantragt. Ziel sei die Weiterführung des familiengeführten Unternehmens. Der Betrieb laufe trotz Insolvenzverfahren unverändert weiter, heisst es von Seiten des Unternehmens.
HAN produziert unter anderem Ablagesysteme. (Bild: zVg)

Mitte Mai musste der Herforder Büroartikelhersteller HAN GmbH & Co. KG die vorläufige Regelinsolvenz beim Amtsgericht Bielefeld anmelden. Das Unternehmen solle nun mit Hilfe eines vorläufigen Insolvenzverwalters saniert und mit Unterstützung einer Unternehmensberatung durch den möglichen Investorenprozess begleitet werden, berichtet das deutsche Fachportal wll.news und beruft sich dabei auf eine Mitteilung des Unternehmens. teilt das Unternehmen weiter mit.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Mike Westkamp (GÖRG Rechtsanwälte/Insolvenzverwalter GbR) bestimmt. Erste Gespräche mit der Geschäftsführung, Kunden und Lieferanten des Unternehmens zeigten ein hohes Mass an Kooperationsbereitschaft, heisst es in einer Mitteilung des Insolvenzberaters.Ziel des Sanierungsprozesses sei neben der zukunftsfähigen Neuaufstellung des Unternehmens auch der Erhalt der Arbeitsplätze. Betroffen sind rund 50 feste Mitarbeitende und 20 Zeitarbeitnehmende.

Trotz der angespannten Lage läuft der Betrieb des Unternehmens normal weiter, betont HAN. Das Unternehmen produziert unter anderem Ablagesysteme, Papierkörbe, Schubladeneinsätze und Karteikästen für den beruflichen und privaten Büroartikel-Bedarf. Das Traditionsunternehmen zählt zu den Marktführern in Deutschland.

Als Ursache für den Insolvenzantrag des familiengeführten Unternehmens wird die aktuell angespannte wirtschaftliche Situation in Deutschland angeführt, die auch die Konsumbereitschaft der Verbraucher deutlich beeinträchtigte. Zusätzlich steigende Energie- und Materialkosten verschärften die wirtschaftliche Schieflage.

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