So - Mo
Schulmuseum lädt zur Zeitreise durch fünf Jahrhunderte

ie die Verantwortlichen mitteilten, versteht sich das «Schulschaulager» als offenes Lager, Ausstellungs- und Forschungsplattform zugleich. Das architektonische Konzept für die Neuausrichtung wurde vom Zürcher Büro Stich & Oswald entwickelt.
Das im Jahr 2008 eröffnete Schulmuseum Bern mit Sitz auf Schloss Köniz sammelt, dokumentiert und erforscht die Bildungsgeschichte der Schweiz seit dem 17. Jahrhundert. Die Institution gilt als eine der bedeutendsten ihrer Art in der Schweiz und zieht jährlich bis zu 6000 Besucherinnen und Besucher an.
Die Geschichte des Museums begann mit dem Lehrer Kurt Hofer, der ein Leben lang schulisches Kulturgut sammelte. Seit 2007 ist das Museum als Stiftung organisiert und im Haberhuus auf Schloss Köniz beheimatet.
In das «Schulschaulager» integriert ist die Sonderausstellung «Fremde Räume - Schule, Migration und die Welt» zu historischen und aktuellen Migrationserfahrungen. Als Gast bringt das Musiknetzwerk Tabula Musica bis zum 7. September die inklusive Installation «Klangräume» ein. In einem interaktiven Labor erzeugen Schulkinder und Erwachsene dabei Töne und visuelle Elemente mit dem eigenen Körper - unabhängig von ihren körperlichen oder kognitiven Voraussetzungen. Ein zweiter Raum zeigt barrierefreie Musikinstrumente.