So - Mo
Aus Caran d’Ache-Bleistiften wird Haute Couture

Für seine Haute-Couture-Kollektion «Les Sulfureuses» setzte der Schweizer Designer Kévin Germanier seine kreative Auseinandersetzung mit Upcycling fort und integrierte erneut Caran d’Ache-Bleistifte in seine Entwürfe. Das Genfer Unternehmen stellte ihm rund 5000 Bleistifte mit kleinen Schönheitsfehlern zur Verfügung, die in seinem Pariser Atelier zu Couture-Kreationen veredelt wurden, wie Caran d'Ache mitteilt.
Jeder Bleistift wurde halbiert, von Hand angespitzt und sorgfältig bemalt, bevor er einzeln auf die Mieder dreier spektakulärer Silhouetten gesetzt wurde: ein Kleid in zartem Rosa und Neon-Gelb, ein leuchtend pinkfarbenes Kleid sowie ein Brautkleid. Die Kreationen zeigte Germanier an der Paris Haute Couture Week Anfang Juli. Die fluoreszierenden Akzente – ein charakteristisches Merkmal von Kévin Germaniers Stil – treten mit den Bleistiften in einen Dialog und formen skulpturale Mieder.
An jeder Kreation arbeiteten drei Kunsthandwerker mit höchster Präzision und setzten jeden einzelnen Bleistift von Hand ein. Erst bei näherem Hinsehen offenbaren sich die Bleistifte, die dank der Handwerkskunst der Germanier-Ateliers nahtlos in die Silhouetten integriert wurden.
Die Modenschau in Paris markiert ein weiteres Kapitel der kreativen Zusammenarbeit zwischen Caran d’Ache und Kévin Germanier. Im Januar 2025 eröffnete eine erste Kreation aus Caran d’Ache-Produkten diesen kreativen Dialog anlässlich des Haute-Couture-Debüts des Schweizer Designers. Wenige Monate später folgte die gemeinsame Kollektion «Caran d’Ache + Kévin Germanier – Les Fulgureuse».