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Orell Füssli Thalia übernimmt Papeterie Schoch

Orell Füssli Thalia baut seine Präsenz im Schweizer Papeteriefachhandel weiter aus. Im Zuge einer Nachfolgeregelung übernimmt das Buchhandlungsunternehmen die Papeterie Schoch in Winterthur. Das Geschäft wird am bisherigen Standort unter der Marke Schoch weitergeführt. Die Angestellten werden von Orell Füssli Thalia weiterbeschäftigt.
Karin Schoch, die Inhaberin der Papeterie Schoch, begleitet die Übergangsphase bis Februar 2027, wie Orell Füssli Thalia mitteilt. Mit Orell Füssli Thalia habe man den passenden Partner gefunden, wird Karin Schoch in der Mitteilung zitiert. «Ich bin überzeugt, dass Schoch damit in sehr guten Händen ist.»
Parallel zur Übergabe der Papeterie Schoch wird auch die familieninterne Nachfolge bei der Büro Schoch AG geregelt. Per 1. Januar 2027 übernimmt Muriel Sager, Tochter von Karin Schoch, das Unternehmen in fünfter Generation und führt den auf Geschäftskunden ausgerichteten Online-Fachhandel unabhängig von der Papeterie Schoch weiter.
Die Papeterie Schoch gehört zu den traditionsreichsten Fachgeschäften Winterthurs. Ihre Geschichte reicht bis ins Jahr 1882 zurück, als der Buchbinder Wilhelm Heinrich Schoch eine Buchbinderei und Schreibmaterialhandlung übernahm. Das Ladengeschäft wurde 2021 umfassend erneuert und verbindet ein breites Papeteriesortiment mit Schreibwaren, Mal- und Kunstbedarf, Karten, Schulartikeln sowie Geschenkartikeln.
Orell Füssli Thalia verfügt bereits über langjährige Erfahrung mit Papeteriesortimenten, die in vielen Orell-Füssli-Filialen fester Bestandteil des Angebots sind. Ergänzt wird diese Erfahrung durch spezialisierte Formate wie ZAP und den Bürostore Brig. Zuletzt hat das Unternehmen im Rahmen einer Nachfolgeregelung die 13 Köhler-Standorte übernommen (haptik.ch berichtete).